Arteriosklerose – Gefäß-Check zeigt Verkalkungen bereits im Früh-Stadium

Arteriosklerose Sebastian Kaulitzki Fotolia.com Gesundheitscheck Vorsorgeuntersuchung Diagnoseklinik

Eine Arteriosklerose (Verkalkung der Gefäße) entwickelt sich schleichend. Die Gefäße verlieren an Elastizität, die Durchlässigkeit nimmt ab und die Durchblutung wird langfristig gestört – ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall sind die lebensgefährlichen Folgen.

„Fatalerweise verläuft dieser Prozess über Jahre und Jahrzehnte ohne äußere Krankheitszeichen. Der Patient hat anfangs keine Beschwerden, erst im Spätstadium treten lokale Anzeichen auf, abhängig vom betroffenen Organ wie z. B. einem Engegefühl im Brustkorb, Schmerzen in den Beinen oder wiederkehrendem Schwindel", weiß Dr. Reinhold Lunow. "Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung, ein Gefäß-Check, kann mögliche arteriosklerotische Veränderungen frühzeitig aufzeigen. Abhängig vom Befund können dann akut oder präventiv weitere Behandlungsschritte eingeleitet werden“, so der Internist und ärztliche Leiter der Praxisklinik Bornheim nahe Köln, Bonn und Düsseldorf.

 

Übergewicht und Rauchen zählen zu den Risikofaktoren

Zu fettreiche und cholesterinreiche Ernährung mit Übergewicht in der Folge zählt zu den Hauptrisikofaktoren einer Arteriosklerose. Auch mangelnde Bewegung und Rauchen tragen zum Gefäßverschleiß bei. „Doch die meisten Betroffenen sehen aufgrund der fehlenden Beschwerden keine Notwendigkeit, an ihrem Lebensstil etwas zu ändern. Oft stimmt erst eine ärztliche Untersuchung, die den veränderten Zustand der Gefäße bescheinigt, die Patienten nachdenklich. Eine Ultraschalluntersuchung, die sogenannte Farbdopplersonografie, kann die arteriosklerotischen Veränderungen und Ablagerungen (Plaques) in den Gefäßen, z. B. in der Halsschlagader (Aorta), eindrucksvoll sichtbar machbar und so oft ein Umdenken initiieren“, erklärt Dr. Lunow.

Ernährung umstellen und aktiver leben

Im Rahmen des Gefäß-Checks erläutert Ihnen der Internist individuelle Herz-Kreislauf-Risiken und berät Sie hinsichtlich einer ausgewogenen Ernährungsweise mit gesunden Fetten, einer aktiven Lebensweise und bei Bedarf zu medikamentösen Therapiemöglichkeiten. Hierfür werden auch verschiedene Parameter der „Gefäß-Gesundheit“ wie Cholesterin und Triglyzeride im Blut bestimmt. Denn eine Normalisierung dieser Blutfettwerte und eine Behandlung möglicher zusätzlicher Risikofaktoren wie z. B. Bluthochdruck und Diabetes können die Gefahr für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt entscheidend senken.

 

Frauen in den Wechseljahren sind gefährdet

Zu der Risikogruppe für die Entwicklung einer Arteriosklerose zählen auch Frauen in den Wechseljahren. Bis zur Menopause schützen die weiblichen Geschlechtshormone bis zu einem gewissen Grad vor Arterienverkalkung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Cholesterinspiegel bei jungen Frauen weist meist einen hohen Anteil an „gutem“ Cholesterin, dem so genannten HDL auf.

Mit den Hormonumstellungen der Wechseljahre nimmt der HDL-Anteil jedoch ab, sodass das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung für Frauen mit dem Einsetzen der Wechseljahre steigt. „Spätestens dann sollten sich Frauen regelmäßig internistisch durchchecken lassen“, rät der ärztliche Leiter der Bornheimer Praxisklinik.

 

Praxisklinik bietet breite Vorsorge-Palette

Neben dem Gefäß-Check und dem Check-up ab 35 bietet die Praxisklinik Bornheim eine Reihe weiterer Vorsorgeuntersuchungen. „Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich beraten, welcher Check-up für Sie am ratsamsten wäre“, empfiehlt Dr. Lunow.

Home Kontakt Impressum Sitemap Glossar Suche Facebook Englisch

TOP

Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

Ihre Praxis­klinik für Diagnostik
Dr. Lunow & Partner

Schließen