Wenn Schwindel gefährlich wird

Alles dreht sich, es wird schwarz vor den Augen und der Magen scheint zu rebellieren. Schwindelattacken kennen alle Menschen und meistens haben sie keine ernsthafte Ursache. Je nach Lebenssituation tritt Schwindel mal mehr oder weniger häufig auf und verschwindet wieder. Problematisch wird es jedoch bei älteren Menschen, da bei ihnen Schwindelattacken häufig mit Stürzen einhergehen und diese schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Daher sollten sie besonders vorsichtig sein und ärztlichen Rat einholen. Gleiches gilt auch für jüngere Betroffenen, wenn der Schwindel mit einer Beeinträchtigung oder Verlust des Sehvermögens einhergeht oder dem Auftreten von Doppelbildern. Ebenso sollten die Alarmglocken klingen, wenn der Verlust des Hör- und eine Auswirkung auf das Sprachvermögen eintritt. Ohnmacht, extreme Kopfschmerzen, Stürze, Brustschmerzen und ungewohnter Herzschlag und Taubheitsgefühl sowie Kribbeln in den Gliedmaßen weisen meist auf eine behandlungsbedürftige Erkrankungen hin. Denn werden die Anzeichen früh richtig gedeutet, stehen die Chancen auf eine schnelle Diagnose und auf Besserung gut.

Schwindel kann viele Ursachen haben

Rein rational betrachtet ist Schwindel meist eine Beeinträchtigung des Gleichgewichts, der durch eine Dysfunktionalität der Sinnesorgane, insbesondere der Augen und Ohren, hervorgerufen wird. Dabei wird verhindert, dass die Informationen durch Sehen und Hören wie erfordert im Gehirn ankommen. Die Folge ist, dass die Balance aus dem Gleichgewicht gerät. Dafür kann beispielsweise ein aus dem Rhythmus geratenes Herz-Kreislauf-System Auslöser sein. Ein regelmäßiger und zuverlässiger Blutkreislauf und ein intaktes Herz sind für die Versorgung der Organe zuständig. Geraten sie aus dem Takt, kann ein Schwindel entstehen, der bis zu einer Ohnmacht führen kann. Mit einer Untersuchung des Blutdrucks und des Herzens wird nach den Ursachen für den Schwindel geforscht, um mit effektiven Gegenmaßnahmen einzuleiten. Auch kann der Schwindel als eine Randerscheinung des Hashimoto-Thyreoiditis-Symptoms auftreten und ist über entsprechende Therapiemethoden in den Griff zu bekommen. Entzündungen des Innenohrs oder des Gesichtsnervs sind ebenfalls Auslösern für Schwindelattacken. Nach einer schweren Erkältung oder Infektion der oberen Atemwege kann der Gesichtsnerv so stark betroffen sein, dass Übelkeit, Erbrechen und starker Schwindel die Folgen sind. Ebenso rufen durch Bakterien oder Viren entstandene Ohrentzündung ähnliche Symptome hervor. Mit einer entsprechenden Medikation behandelt werden. Daher ist es anzuraten, bei einer starken Infektion nicht zu lange zu warten, sondern den Arzt aufzusuchen, um mögliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Anders sieht es bei der Menièrsche-Erkrankung aus. Neben Schwindel, Erbrechen und Übelkeit kommen Hörverlust, Druck auf meist einem Ohr und Ohrgeräusche (Tinnitus) hinzu. Hier gibt es keine gesicherten Daten zur Ursache der Erkrankung, allerdings konnte beobachtet werden, dass Entspannungstechniken und eine kochsalzarme Ernährung präventiv Erfolge zeigen. Zeigen alle Maßnahmen keine Wirkung, gibt es die Möglichkeit einer Operation oder der Injektion eines Antibiotikums ins Ohr.

Den Schwindel in den Griff bekommen

Kritisch wird es, wenn die Ursachen des Schwindels in einer schwerwiegenden Erkrankung liegen. So können Erkrankungen des zentralen Nervensystems durch Tumore oder einer Multiple Sklerose ebenso mit Schwindelattacken einhergehen, wie eine starke Migräne oder psychisch bedingte Panikattacken. In diesen Fällen ist eine frühzeitige Diagnose umso wichtiger, um neben anderen Symptomen den durch die Schwindelanfälle herbeigeführten Kontrollverlust über die eigenen Sinne vorzubeugen. Doch nicht nur gesundheitliche Ursachen können zu Schwindelattacken führen, auch äußere Faktoren wie die Nebenwirkungen von Medikamenten, beispielsweise bei der Einnahme von Antidepressiva, Blutdrucksenkern und Beruhigungsmittel können Auslöser eines Schwindels sein. Daher ist generell bei wiederkehrendem Schwindel eine ärztliche Untersuchung anzuraten.

 

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

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