Schlaf ist wichtig für die Gesundheit

Wer über längere Zeit nicht ausreichend schläft, riskiert schwere gesundheitliche Folgen. Durch den Schlafmangel lässt die Konzentration nach, Schwindel setzt ein und der Blutdruck steigt. Besonders ältere Menschen sind dann anfällig für schwere Stürze, Herzkreislauf- bis hin zu Krebserkrankungen, da der Organismus durch die Dauerbelastung schwer beeinträchtigt ist.

Medikamente nur im Notfall nehmen

Der Griff in den Arzneischrank scheint dabei die schnelle Lösung zu sein. Doch Vorsicht, eine dauerhafte Einnahme von Schlaftabletten löst häufig genau die entgegengesetzte Wirkung aus und kann zu einem Teufelskreislauf führen. Motorische und geistige Beeinträchtigungen sind Nebenwirkungen, die sich gravierend auf den Alltag auswirken können. Nicht nur ein unangenehm, benommenes Gefühl, auch eine Gefahr für Mitmenschen beispielsweise im Straßenverkehr sind die Folgen. In Kombination mit Alkohol oder Koffein reagieren zudem die Wirkstoffe in den Schlaftabletten gesundheitsgefährdend. Gerade ältere Menschen sollten zudem auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten achten, da diese zu Schlafapnoe oder Hyperventilation führen können. Daher sollte der Griff zu Schlafmedikamenten immer nur der letzte Ausweg aus der Schlaflosigkeit sein. Und dieser sollte nur unter ärztlicher Begleitung, mit dem Ziel in einen gesunden Schlafrhythmus zu finden, erfolgen. Viel wichtiger ist es, dass den Ursachen für die Schlafprobleme auf den Grund gegangen wird. Eine ärztliche Untersuchung mit einer Betrachtung der äußeren Lebensumstände kann viel hilfreicher sein, um zu einem erholsamen Schlaf zurück zu finden. Dabei sollten altersbedingte Veränderungen dringend berücksichtigt werden, denn häufig beginnen die Probleme mit dem Schlaf ab dem 65sten Lebensjahr. Gründe sind ein veränderter Tagesablauf, die Einnahme von Medikamenten gegen andere altersbedingte Erkrankungen und eine zunehmende Immobilität. Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass ältere Menschen generell weniger Schlaf benötigen als junge. Mit einer gesunden Lebensführung kann in vielen Fällen schon viel bewegt werden.

Gesunder Schlaf ist lernbar

Wer ausreichend Bewegung in seinen Tagesablauf einbaut, hat abends die richtige Bettschwere. Gefragt ist hier keine sportliche Höchstleistung, sondern ein aktiver Tagesablauf und frische Luft. Das stärkt das Immunsystem, hält fit und fördert die richtige „Einstellung“ der inneren Uhr. Lieber kurze Strecken zu Fuß oder per Rad erledigen, das spart zudem die Sporteinheit. Bewegungsabläufe aus dem Tai-Chi oder verwandten Sportarten und Entspannungsübungen schaffen die besten Voraussetzungen für die nötige innere Ruhe vor dem Zubettgehen. Ein leichtes Abendbrot, mäßiger Alkoholkonsum und der Verzicht auf zu viel Koffein erleichtern das Einschlafen. Letztlich ist auch das Umfeld entscheidend für einen gesunden Schlaf. Hier tickt jeder Mensch anders. Daher sollten Matratze und Bettzeug auf die individuellen Bedürfnisse angepasste sein, ebenso wie die Temperatur im Schlafzimmer. Generell ist ein Verzicht auf TV und elektronische Medien im Schlafzimmer anzuraten. Zudem empfehlen wir, wenn der Schlaf sich nach 15 bis 20 Minuten nach dem Zubettgehen nicht einstellt, aufzustehen und den Raum bewusst zu verlassen. Es ist besser bei gedämpften Licht ein Buch zu lesen oder sich entspannt in einen Sessel zu setzen, als sich im Bett zu wälzen. Sind die Schlafprobleme hartnäckig, ist es jedoch ratsam unter ärztlicher Begleitung einen gesunden Weg für einen erholsamen Schlaf zu finden.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

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