Ab 60 Kopfschmerzen ernst nehmen

Besonders viele jüngere Menschen kennen regelmäßig auftretende starke Kopfschmerzen. Meist ist eine Migräne die Ursache oder starke Verspannungen und Stress sind Auslöser. Beides ist sehr unangenehm, aber erst einmal nicht wirklich gefährlich für die Gesundheit und mit dem Alter lassen sie in der Regel nach. Anders sieht es jedoch aus, wenn häufig wiederkehrende Kopfschmerzen nach dem 60sten Lebensjahr auftreten oder wiederkehren. Ihre Ursache können Gefäßerkrankungen im Kopfbereich, ein Tumor, eine Hirnhautentzündung oder Hirnblutungen sein.

 

Bei starken Kopfschmerzen den Arzt aufsuchen

Ausgelöst werden diese Gefäßerkrankungen durch Durchblutungsstörungen, Gefäßverengungen (Arteriosklerose), verursacht durch erhöhtes Cholesterin, Entzündungen der Gefäße oder Bluthochdruck. Daher ist eine frühzeitige Diagnose so wichtig. Wird dem Auslöser des Kopfschmerzes nicht nachgegangen, kann aus einer möglichen Gefäßerkrankung schnell ein Schlaganfall mit weitreichenden Folgeschäden entstehen.

Symptome von Gefäßkopfschmerzen

Wie sind Gefäßkopfschmerzen zu erkennen? Zum einen treten sie regelmäßig bis hin zu täglich auf. Sie können mit Lähmungen, Gefühls-, Seh- oder Gleichgewichtsstörungen einhergehen. Bedenklich ist es, wenn die Kopfschmerzen nach einem Sturz (beispielsweise durch einen Bluterguss im Gehirn) entstehen und sich im Liegen verstärken. Problematisch wird es vor allem, wenn die Kopfsachmerzen mit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, Fieber, Erbrechen, Nackensteifigkeit und einseitigen Schmerzen im Kopf einhergehen. Tritt dieser Fall ein, sollte schnell der Notarzt alarmiert werden, denn die Wahrscheinlichkeit eines geplatzten Hirngefäßes (Aneurysma) ist sehr hoch. Dies gilt auch für jüngere Patienten (vorausgesetzt eine bekannte Migräne liegt nicht vor).

Bei Kopfschmerz die Ursache kennen

Doch auch im Alter gilt, dass nicht jeder Kopfschmerz, auch starke und häufige, gleich zu einem Schlaganfall oder Aneurysma führen. Manchmal ist die Ursache auch nur eine schlecht angepasste Brille. Mit modernen Diagnosegeräten haben wir die Möglichkeit dem Kopfschmerz auf den Grund zu gehen. So checken wir mit der Farbdoppler-Sonografie Ihrer Hals- und Hirngefäße und beraten Sie ausführlich über Möglichkeiten mit einer gesunden Ernährung und Lebensweise ihre Gefäße zu schonen. Auch kann eine verträgliche individuelle Medikation zusammen, damit es langfristig zu keinem gefährlichen Medikamentenmix kommt, der ebenfalls als Ursache für die Kopfschmerzen in Betracht kommen kann. So erweisen sich jahrelang eingenommene Schmerzmittel paradoxer Weise als eine Ursache für starke Kopfaschmerzen im Alter. Betroffen sind hierbei besonders Menschen, die aufgrund mehrerer chronischer Erkrankungen medikamentös eingestellt sind und täglich einen Medikamentencocktail zu sich nehmen. Manchmal hilft in diesem Fall nur eine „Entziehungskur“. Im Prinzip kann aber jede Erkrankung die Ursache für häufige Kopfschmerzen sein, so dass sich ein kompletter Gesundheitscheck empfiehlt.
In den letzten Jahren nehmen aus unserer Erfahrung die durch Erkrankungen des Stoffwechsels bedingten Kopfschmerzen zu. Ein typisches Beispiel ist die latente oder manifeste Schilddrüsenunterfunktion, die meist Folge einer Hashimoto-Thyreoiditis ist. Häufig wird diese Ursache für Kopfschmerzen erst nach einem langen Leidensweg der Patienten gefunden.

 

Home Kontakt Impressum Sitemap Glossar Suche Facebook Englisch

TOP

Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

Ihre Praxis­klinik für Diagnostik
Dr. Lunow & Partner

Schließen