Herzrhythmusstörungen frühzeitig erkennen

Als Motor unseres Köpers hält uns das Herz am Leben. Funktioniert dieses nicht einwandfrei, kann es zu gravierenden gesundheitlichen Schäden oder gar zum Tod führen. Daher ist es umso wichtiger, dass Herz in Schuss zu halten. Wer häufig und dauerhaft seinen eigenen Herzschlag spürt, sollte daher abklären lassen, was die Ursache für ist. Nicht immer liegt ein gesundheitliches Problem vor. Ein vernehmbar klopfendes Herz und Extrasystole können auch von anstrengendem und ausdauerndem Sport, Stress oder stimulierende Substanzen wie Koffein, Nikotin, Alkohol oder bestimmte Nahrungsergänzungsmittel kommen. Aber auch ernstzunehmende Erkrankungen wie eine Herzschwäche, Herzmuskelentzündungen, Durchblutungsstörungen oder Erkrankungen der Schilddrüse können die Ursache für Herzrhythmusstörungen sein.

EKG, Echokardiographie, MRT und CT erkennen Herzrhythmusstörungen

Daher ist es wichtig dem ungewohnten Klopfen nachzugehen, wenn dieses mit Warnzeichen wie Schwindel, Benommenheit, Schwäche, Unwohlsein oder Brustschmerzen einhergeht. In diesem Fall sollte schnellstens ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache des Unwohlseins abzuklären. Passiert dies nicht und die Herzrhythmusstörung beleibt unentdeckt, kann der unter Umständen lebensgefährliche Auslöser wie ein vorangegangener Herzinfarkt, Herzschwäche (Insuffizienz), eine Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis), Herzklappenfehler oder Nebenwirkung von Medikamenten nicht therapiert werden. Daher empfehlen wir aus kardiologischer Sicht eine Basisuntersuchung bei Herzrhythmusstörungen. Dabei werden neben einem EKG auch eine Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) sowie eine Blutuntersuchung durchgeführt. Bringt dies kein aussagekräftiges Ergebnis, kann ein 24-Stunden-EKG oder ein Belastungs-EKG, wenn die Rhythmusstörungen nur in bestimmten Situationen auftreten, zur Diagnose ergänzend vorgenommen werden. In einigen Fällen ist auch damit die Ursache noch nicht erkannt. Für diese Patienten gibt es dann die Möglichkeit des „Event-Recorders“, der von der betroffenen Person nach Bedarf eingeschaltet wird und so in diesem Moment ein EKG erstellt wird. Weitere Maßnahmen zur Feststellung der Ursache einer Herzrhythmusstörung sind zudem das CT oder ein MRT des Herzens sowie eine Myokardszintigrafie und eine Stress-Echokardiographie.

Herzrhythmusstörungen können therapiert werden

Je eher eine exakte Diagnose getroffen werden konnte, desto besser und einfacher ist die Herzrhythmusstörung zu therapieren. Hier sind in der Regel verschiedene Wege zu beachten. Zum einen reguliert eine medikamentöse Therapie die Herztätigkeit. Wichtig dabei ist eine strenge ärztliche Kontrolle, damit es zu keiner Fehleinstellung bei der Verabreichung der Pharmaka kommt. Zum anderen ist eine Überprüfung der Lebensgewohnheiten anzuraten. Als Basis ist ein regelmäßiger Gesundheitscheck hierbei zu empfehlen. Dieser beinhaltet eine Überprüfung der Leistungsfähigkeit des Herzens und einen Test der Belastbarkeit bei sportlichen Betätigungen, da ausreichende körperliche Betätigung in der Regel bei der Therapie von Herzrhythmusstörungen von Vorteil ist. Gesundheitsschädliche Angewohnheiten wie das Rauchen und der Konsum von alkohol- und koffeinhaltigen Getränken sollte reduziert und/oder eingestellt werden. Entspannungsübungen bei starkem Stress und eine geänderte Lebenseinstellung helfen auch den Blutdruck auf einem Normalmaß zu halten und gefährliche Verengungen der Blutgefäße vorzubeugen. Richtig informiert lassen sich viele dieser Maßnahmen in Eigenregie umsetzten. Daher bieten wir in unserer Sprechstunde die Möglichkeit alles Wichtige über die Risiken von frei verkäuflichen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln, deren Inhaltsstoffe Herzklopfen auslösen können zu erfragen. Hier erhalten Sie auch die ausführliche Beratung über die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten, die bei einem Vorhofflimmern verabreicht werden. Denn Vorhofflimmern begünstigt unter bestimmten Umständen die Entstehung von gefährliche Blutgerinnsel, die zu einem Schlaganfall führen können.
Generell gilt bei einer Herzrhythmusstörung, dass der Schwerpunkt der Behandlung immer auf der Therapie der auslösenden Grunderkrankung liegen sollte. Wenn beispielsweise Erkrankungen der Schilddrüse wie Morbus Basedow oder Hashimoto-Thyreoiditis die auslösende Ursache sind, sollten primär diese Erkrankungen behandelt werden, um die Herzrhythmusstörungen in den Griff zu bekommen.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

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Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

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In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

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