Trotz Diabetes gesund leben

Bei vielen Patienten treten diese Folgeerkrankungen erst nach einiger Zeit, teils Jahren auf. Grund ist eine dauerhafte Belastung der Blutgefäße, die sich langfristig zu einer Mangel- und Fehlversorgung lebenswichtiger Organe auswirken kann. Bei vielen der rund sieben Millionen von Diabetes betroffenen Menschen in Deutschland ist der dauerhaft erhöhte Glucosegehalt im Blut der Hauptgrund für die Schädigungen der Blutgefäße. Langfristig nimmt bei dieser Gruppe Patienten die Gefahr zu, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt, die beiden häufigsten Todesarten von Diabetikern, zu erleiden.

Folgeerkrankungen sind oft gefährlicher als Diabetes

Umso wichtiger ist es auf ein funktionierendes Herz-Kreislaufsystem zu achten. Das heißt vornehmlich, auf einen gesunden Blutdruck zu achten und/oder einen hohen Cholesteringehalt zu vermeiden. Zudem haben Nichtraucher gegenüber Rauchern einen entscheidenden Vorteil. Gehört Rauchen zu den am gesundheitsschädlichsten Angewohnheiten überhaupt, gefolgt von starkem Übergewicht. Leiden Sie als Diabetiker daran, wäre es wichtig die Ernährung umstellen und durch weniger Gewicht und fett- sowie zuckerarme Nahrung den Kreislauf zu entlasten. Ein Mehr an Bewegung im Alltag ist ein generelles Muss für ein gesünderes Leben. Neben dem Herz-Kreislaufsystem sind auch die Nieren bei Blutzucker besonders anfällig. Der erhöhte Glucosegehalt und Blutdruck beeinträchtigt deren Funktion maßgeblich. Hier präventiv vorzusorgen hilft schwere Schäden zu minimieren. Ein umfangreicher Gesundheitscheck ist bei Patienten, die an Diabetes mellitus leiden, in regelmäßigen Abständen notwendig. Eine klassische Folgeerkrankung der Diabetes sind Schädigungen der Blutgefäße im hinteren Teil des Auges. Diese entstehen durch die hohe Zuckerkonzentration im Blut und können schlimmstenfalls zur kompletten Erblindung führen, wenn diese unbehandelt bleibt. Ebenfalls präventiv sollten die durch erhöhten Glucosegehalt ausgelösten Nervenleiden, die in der Regel die Beine und Füße betreffen, durch eine individuelle Therapie behandelt werden. So kann die Kontrolle über die eigenen Füße möglichst erhalten bleiben und entzündete Wunden, die durch schlechter heilendes Fleisch begünstigt werden, sind schneller entdeckt. Eine regelmäßige Kontrolle in unserer Sprechstunde unterstützt sie dabei, die für Sie richtige Behandlung zu erarbeiten. Eine fachgerechte Pflege der Zehen beispielsweise durch einen Podologen kann zudem hilfreich sein, die Füße gesund zu halten. Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 sollten auch auf andere Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis untersucht werden.

Mit individuellen Maßnahmen die Gesundheit erhalten

Doch nicht nur hoher Zucker ist gefährlich, auch eine Hypoglykämie, sprich zu wenig Blutzucker, schädigt den Körper. Besonders ältere Menschen sind davon betroffen. Daher ist es entscheidend in engem Kontakt zum behandelnden Arzt zu stehen. Ein Gespräch bei einer Ernährungsberaterin hilft zudem eine passenden Speiseplan zusammenzustellen, der für eine ausreichende Versorgung des Körpers mit allem Nötigen ausgelegt ist. So werden Folgeerkrankungen, die sich meist erst langfristig bemerkbar machen, gleich von Beginn auf einem möglichst niedrigen Niveau gehalten.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

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