Vitamin D: Jeder Zweite hat zu wenig

Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts in Berlin haben ergeben, dass in der deutschen Bevölkerung jeder Zweite an einem Vitamin-D-Mangel leidet. Die einzig wirklich effektive Nahrungsquelle für Vitamin D ist Seefisch. Unser Körper kann das Vitamin aus dem Grundstoff Cholesterin in der Haut selbst bilden, benötigt dafür aber ausreichend UV-Strahlung. Die Produktion des Vitamins in der Haut nimmt mit steigendem Alter ab. Deshalb leiden besonders über 50-Jährige an Vitamin-D-Mangel. Bei chronisch Kranken, die nur noch selten aus dem Haus gehen, sind nahezu 100% betroffen.

Vitamin D erfüllt zahlreiche Aufgaben: Es fördert die Calciumaufnahme im Darm, hilft beim Knochenaufbau, verbessert der Erregungsleitung in den Nervenzellen, aktiviert das Immunsystem und fördert Regenerationsprozesse.

Tageslicht beugt Vitamin D Mangel vor Gesundheitscheck Vorsorgeuntersuchung Diagnoseklinik

Möglicherweise sind Erkältungen im Winter deshalb so häufig, weil der Körper wegen des fehlenden Sonnenlichtes in dieser Zeit nur geringe Mengen an immunstärkendem Vitamin D bilden kann.

Um einen Vitamin-D-Mangel auszuschließen, empfiehlt Dr. Reinhold Lunow, ärztlicher Leiter der Praxisklinik Bornheim nahe Köln und Bonn, einmal im Jahr den Vitamin-D-Spiegel im Rahmen eines Gesundheits-Checks im Blut bestimmen zu lassen.

Vitamin D schützt vor zahlreichen Krankheiten

Um den Vitamin-D-Bedarf ausschließlich durch die Nahrung abzudecken, müssten wir 3-4 mal wöchentlich Seefisch essen. Deshalb geht man davon aus, dass lediglich 25% des Bedarfs durch die Nahrung zugeführt werden. Für eine ausreichende Versorgung sind daher Aufenthalte im Tageslicht notwendig. Wenn Sie sich dreimal pro Woche 30 Minuten lang im Tageslicht aufhalten und dabei Gesicht und Hände unbedeckt lassen, kann genügend Vitamin D über die Haut gebildet werden.

Folgende Krankheiten werden durch Vitamin-D-Mangel begünstigt: Osteoporose, Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs, Multiple Sklerose, Arthritis, Muskelschwäche, Depressionen und Hautkrankheiten.

Vitamin-D auch bei Vitamin-D-Mangel nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen

Vitamin D hat außerdem eine blutdrucksenkende Wirkung. Immer deutlicher wird zudem, dass Vitamin D auch eine immunstärkende Wirkung hat und wohl deshalb sogar vor Krebserkrankungen schützt: Eine gute Vitamin-D-Versorgung senkt das Risiko von Krebserkrankungen um ca. 25%.

Vitamin-D-Präparate sollten Sie nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen. Es empfiehlt sich dabei, den Calciumspiegel regelmäßig prüfen zu lassen, weil Vitamin D in seltenen Fällen auch zu einem übermäßigen Anstieg des Calciumspiegels führen kann.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

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