Diabetes mellitus: Übergewicht ist die häufigste Ursache

Diabetes mellitus ist eine sehr häufige Erkrankung. 20% der über 60-Jährigen in Deutschland leiden an einem Diabetes mellitus. Es wird geschätzt, dass in Deutschland über 6 Millionen Menschen von der Zuckerkrankheit betroffen sind.

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Im Allgemeinen wird zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes unterschieden:

Der Typ-1-Diabetes entsteht, wenn die Bauchspeicheldrüse nur noch wenig oder sogar kein Insulin mehr produzieren kann. Hierdurch erhöht sich der Blutzuckerspiegel, da ohne Insulin keine Glukose (Blutzucker) mehr von den Muskelzellen oder anderem Gewebe aufgenommen werden kann. Der Typ-1-Diabetes wurde früher als insulinabhängiger oder jugendlicher Diabetes bezeichnet, denn am häufigsten sind davon junge Menschen und Kinder betroffen, die sich täglich Insulin spritzen müssen. Typ-1-Diabetes kann aber in jedem Alter auftreten.

Die Ärzte der Praxisklinik Bornheim nahe Köln, Bonn und Düsseldorfhaben sich besonders auf die Behandlung von Diabetes Typ 2 spezialisiert. Typ-2-Diabetes ist die häufigste Form von Diabetes. Über 90% der Menschen, die über 20 Jahre alt sind, haben diese Form der Zuckerkrankheit. Deshalb wurde sie früher auch als Altersdiabetes bezeichnet. So wie Erwachsene können aber auch Kinder und Jugendliche bereits einen Typ-2-Diabetes entwickeln. Zusätzlich benötigen auch viele Menschen mit Typ-2-Diabetes Insulinspritzen, um ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren.

Muskeln anregen, Energie zu verbrauchen

Beim Typ-2-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse in der Regel anfangs noch genügend Insulin. Allerdings werden die Zellen unempfindlich gegenüber Insulin - mit der Folge, dass nicht genug Glukose vom Blut in die Muskeln und das Gewebe geleitet werden kann und der Blutzuckerspiegel sich erhöht. Nach einigen Jahren kann die in der Bauchspeicheldrüse produzierte Insulinmenge auch deutlich weniger werden oder die Bauchspeicheldrüse gar kein Insulin mehr produzieren.

Insbesondere bei Typ-2-Diabetes ist Übergewicht der wesentliche Risikofaktor zur Entstehung der Zuckerkrankheit. Ein weiterer wichtiger Risikofaktor ist Bewegungsmangel, die körperliche Bewegung stimuliert die Muskeln Glukose aufzunehmen und als Energie zu verbrauchen. Wenn Eltern oder Geschwister Typ-2-Diabetes haben, ist das Risiko, an Diabetes zu erkranken, ebenfalls erhöht.

Mit dem Alter erhöht sich grundsätzlich das Risiko für Diabetesvorstufen und Typ-2-Diabetes. Dies trifft besonders ab 45 Jahren zu. Möglicherweise hängt es auch damit zusammen, dass es mit zunehmendem Alter zu einem größeren Bewegungsmangel kommt und deshalb Muskelmasse verloren wird und das Übergewicht zunimmt. Die typischen Symptome bei Typ-2-Diabetes sind starker Durst, permanenter Hunger, häufiges Wasserlassen, unerklärlicher Gewichtsverlust aber auch Gewichtszunahme oder Müdigkeit, verschwommenes Sehen und langsam heilende Wunden.

Diabetes mellitus kann zu lebensbedrohlichen Schäden an Herz, Nerven, Augen und Nieren führen. Die Wahrscheinlichkeit, an einem Herzinfarkt zu sterben, ist um den Faktor 4 erhöht, die Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall zu bekommen um den Faktor 3. In Deutschland ist Diabetes eine Hauptursache für die Erblindung sowie für Nierenversagen oder Beinamputation.

Ernährung, Bewegung, Gewichtsreduktion

Der Nüchternblutzucker sollte unter 100 mg/dl sein. Ab einem Blutzuckerspiegel von 126 mg/dl spricht man von Diabetes mellitus. Die Spezialisten der Praxisklinik Bornheim empfehlen: Ernährungsumstellung, Bewegung und Gewichtsreduktion von 5 – 7% können das Risiko, an Diabetes zu erkranken, um über 50% senken. Die wichtigste vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung von Diabetes mellitus ist somit, Übergewicht und Bewegungsmangel zu vermeiden.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

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Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

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