Übertriebene Angst erhöht das Herzinfarkt-Risiko

Das Herzinfarktrisiko wird vor allen Dingen durch den Lebensstil beeinflusst. Man geht davon aus, dass etwa 90% der Herzinfarkte durch Lebensstiländerungen wie weniger Rauchen, gesunde Ernährung und mehr Sport und Bewegung verhindert werden könnten. Einige ältere Studien hatten zu dem Verdacht geführt, dass Menschen mit Angststörungen häufiger einen Herzinfarkt bekommen.

 Angst erhöht das Herzinfarkt-Risiko

Das Risiko für einen Herzinfarkt wird durch Angst erhöht

Eine aktuelle Studie aus Norwegen zeigt nun tatsächlich, dass übertriebene Angst die Gefahr für einen Herzinfarkt deutlich steigert.
Die Forscher der Universität Bergen haben den Einfluss von übertriebener Angst vor Krankheit untersucht. Mehr als 7.000 Teilnehmer der Hordaland Health Study wurden dabei 12 Jahre lang beobachtet.
Dabei bestätigte sich die Vermutung, dass übertriebene Angst um die Gesundheit Einfluss auf das Herzinfarktrisiko hat. Patienten mit großer Angst vor Krankheit bekamen doppelt so viele Herzinfarkte wie diejenigen mit normalem Angstpegel. Es zeigte sich sogar eine eindeutige Beziehung zwischen Angstlevel und der Herzinfarktgefahr.

Stress-Belastung ist die Ursache der Zunahme des Herzinfarkt-Risikos

Als Ursache vermuten die Forscher ein erhöhtes Stressniveau durch eine Aktivierung der Stressachse zwischen Gehirn und Nebenniere. Da übertriebene Angst um die eigene Gesundheit das Risiko für einen Herzinfarkt verdoppelt, ist die Therapie dieser Ängste ein nicht zu vernachlässigender Faktor bei der Herzinfarktvorsorge.

Home Kontakt Impressum Sitemap Glossar Suche Facebook Englisch

TOP

Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

Ihre Praxis­klinik für Diagnostik
Dr. Lunow & Partner

Schließen