Schlaganfallrisiko bei Bluthochdruck deutlich erhöht

Messung der Gefaesswand zur Beurteilung des Schlaganfallrisikos PraxisklinikDrLunow 150px Gesundheitscheck Vorsorgeuntersuchung Diagnoseklinik

Pro Jahr erleiden fast 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Auch wenn das Risiko für einen Schlaganfall mit zunehmendem Alter steigt, ist der Hirninfarkt keine „Alterskrankheit“. Laut Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sind fast 80% der Betroffenen älter als 60 Jahre, dementsprechend 20% jünger. „Um die individuelle Gefährdung für einen Schlaganfall rechtzeitig einschätzen zu können, ist ein gründlicher Check-Up beim Facharzt unbedingt empfehlenswert. So können mögliche Durchblutungsstörungen des Gehirns frühzeitig erkannt werden und Risikofaktoren für einen Schlaganfall wie bestimmte Vorerkrankungen und ein zu hoher Blutdruck ausgemacht werden“, betont Dr. Reinhold Lunow, Internist und Ärztlicher Leiter der Praxisklinik Bornheim, nahe Köln und Bonn. Denn Menschen mit Übergewicht, Bluthochdruck (Hypertonie) oder chronischen Krankheiten wie Diabetes sind besonders gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden. Bei diesem Patientenkreis wird die Entstehung von lebensbedrohlichen Gefäßverengungen, die letztendlich zum Hirninfarkt führen können, begünstigt. „Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen kann aber eine Senkung erhöhter Blutdruckwerte das Schlaganfallrisiko innerhalb kurzer Zeit um bis zu 40% reduzieren“, betont Dr. Lunow.

 

Gefäß-Check für die Schlaganfallvorsorge ein Muss

Dies zeigt die große Bedeutung eines regelmäßigen ärztlichen Check-ups und einer frühzeitigen Intervention. Im Rahmen eines Gefäß-Checks überprüft der spezialisierte Internist den Blutdruck, alle relevanten Blutwerte und untersucht per Dopplersonografie die Halsschlagader (sogenannte direktionelle Dopplersonografie) und die Hirngefäße (sogenannte transkranielle Dopplersonografie). „Im Anschluss an den Check-up werden wir Ihr individuelles Schlaganfallrisiko mit Ihnen besprechen und abhängig vom Untersuchungsergebnis Ihren möglicherweise bestehenden Bluthochdruck sowie erhöhte Cholesterinspiegel oder Blutzuckerspiegel medikamentös einstellen“, erklärt Dr. Lunow.

 

Schlaganfall: aktiv vorbeugen

Hohen Cholesterinwerten und Blutzuckerwerten, die die Blutgefäße schädigen, kann zudem durch eine fettarme Ernährung entgegen gesteuert werden. „Empfehlenswert ist ein ausgewogener Speiseplan mit viel Obst und Gemüse sowie magerem Fleisch und Fisch und keinen üppigen Soßen. Süßes sollte nur ab und an und in Maßen genossen werden. Vor allem auch der Verzicht aufs Rauchen und auf übermäßigen Alkoholkonsum beugt einer zunehmenden Verkalkung der Gefäße vor. Bei Auffälligkeiten werden wir Sie in unserer Praxisklinik für Diagnostik und Präventivmedizin ernährungsmedizinisch beraten, eventuell einen Bewegungsplan mit Ihnen aufstellen und bei Bedarf hinsichtlich einer Raucherentwöhnung intensiv unterstützen“, betont der Ärztliche Leiter.

 

Schlaganfallvorboten ernst nehmen!

Nehmen Sie mögliche Vorboten eines Schlaganfalls ernst! Bei Verdacht einer Hirndurchblutungsstörung, die sich z.B. in Form eines pelzigen oder tauben Gefühls eines Körperteils, durch plötzliche Sprachprobleme oder unerklärlichen Schwindel äußert, sollte umgehend eine Klinik oder eine auf Schlaganfälle spezialisierte Stroke Unit aufgesucht werden. Um Folgeschäden zu vermeiden, zählt im Falle eines Schlaganfalls jede Sekunde! Und nutzen Sie am besten alle Vorsorgemaßnahmen, damit es gar nicht erst dazu kommt!

 

Bildunterschrift:  Messung der Gefäßwand zur Beurteilung des Schlaganfallsrisiko
Bildquelle: ©Praxisklinik Bornheim, Ärztlicher Leiter Dr. Lunow

 

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

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