Eisenmangel: Bei häufiger Erschöpfung und Blässe zum Internisten

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Eisenmangel verursacht Müdigkeit und ErschöpfungRasche Erschöpfbarkeit, Müdigkeit und Blässe sind mögliche Anzeichen eines Eisenmangels und sollten von den Betroffenen ernst genommen werden. Diese Mangelerscheinungen treten keineswegs – wie vielfach angenommen – nur während einer Schwangerschaft oder nach einer Entbindung auf. Ein Eisenmangel kann theoretisch jede Frau, die zu stärkeren bzw. lang andauernden Monatsblutungen neigt, oder auch chronisch kranke Menschen, z. B. Patienten mit einer Nierenerkrankung, belasten. Regelmäßige Blutverluste durch Nasenbluten sowie durch Magengeschwüre oder eine verminderte Eisenaufnahme im Dünndarm führen ebenfalls zu einem Eisenmangel.

 

Ungenügende Eisenreserven können aber auch ernährungsbedingt sein, etwa durch eine rein vegetarische oder vegane Lebensweise hervorgerufen, bei der auf tierische Produkte, die oft ein guter Eisenlieferant sind, verzichtet wird. "Gerade für diese Risikogruppen ist es sinnvoll, regelmäßig ihren Eisenhaushalt beim Spezialisten überprüfen zu lassen – spätestens aber bei Anzeichen von Erschöpfung, Blässe, vermehrten Infekten oder auch brüchigen Haaren und Nägeln sollten die Betroffenen zum Arzt gehen", empfiehlt Dr. Reinhold Lunow, ärztlicher Leiter der Praxisklinik Bornheim.

 

Als Synonym für den Eisenhaushalt ist vielen Menschen der Hämoglobin(Hb)-Wert bekannt. Hämoglobin ist der rote Blutfarbstoff, sein Wert entspricht der Menge an roten Blutkörperchen, die als wichtiger Bestandteil des Blutes den Sauerstoff-Transport im Körper gewährleisten. Doch zur Früherkennung eines Eisenmangels reicht es nicht aus, nur diesen einen Blutwert zu bestimmen. Denn: Ist der Hb-Wert erniedrigt, ist der Eisenmangel oft schon ausgeprägt. Dann besteht bereits eine Anämie, eine Blutarmut, bei der im Körper zu wenige rote Blutkörperchen vorliegen bzw. produziert werden. Wenn die Anämie ausgeprägt ist, treten bei den Betroffenen neben den typischen Beschwerden wie Abgeschlagenheit und Blässe auch Kopfschmerzen, Schwindel sowie Atemnot und Herzklopfen bei bereits geringer körperlicher Anstrengung auf.

 

Bluttest fördert Eisenmangel zutage

Bestimmung eines Blutwertes oft nicht ausreichend

Damit ein Eisenmangel vor Auftreten dieser einschränkenden Symptomatik erkannt werden kann, ist es wichtig, beim Spezialisten regelmäßig den Zustand der Eisenspeicher überprüfen zu lassen. "Denn erst wenn diese sich leeren, fällt auch langsam der Hb-Wert, d. h. eine beginnende Blutarmut ist bei einem normalen Hb-Wert nicht auszuschließen. Der Hb-Wert reagiert also verzögert auf einen Eisenmangel und zeigt nicht den aktuellen Eisenstatus an", erklärt Dr. Lunow.

 

Um einen Eisenmangel frühzeitig diagnostizieren zu können, bestimmt der Internist aus der Blutprobe neben dem Hb-Wert auch den so genannten Ferritin-Wert. An diesem Wert kann der Spezialist ablesen, ob die Eisenspeicher gut gefüllt sind. Wenn dies nicht der Fall ist oder gar der Hb-Wert bereits erniedrigt ist, leitet der Internist eine entsprechende Behandlung ein: Ein Eisenmangel kann durch die tägliche Einnahme von Eisen-Tabletten oder bei starker Unterversorgung durch eine einmalige, heutzutage gut verträgliche Eiseninjektion therapiert werden.

 

Wichtig ist es darüber hinaus, sich ausgewogen zu ernähren und z. B. regelmäßig rotes, eisenreiches Fleisch zu essen. Auch gilt es, emotionalen und körperlichen Stress weitgehend zu vermeiden, sich immer wieder Phasen der Ruhe zu gönnen. So werden die Betroffenen schnell spüren, wie ihre Energie zurückkommt.

 

Bildquelle: www.internisten-im-netz.de

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