Bluthochdruck – ein oft unterschätztes Gesundheitsrisiko

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Bluthochdruck ist eine Zivilisationskrankheit. Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter zu hohem Blutdruck, mehr als 20% der über 40-Jährigen sind hierzulande betroffen. Bluthochdruck, medizinisch als „Hypertonie“ bezeichnet, birgt viele Gefahren. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck kann sich vor allem schädlich auf die Nieren, das Herz und das Gehirn auswirken. Eine Störung der Nierenfunktion, Herzschwäche bis hin zum Herzinfarkt sowie ein Schlaganfall oder die Begünstigung einer Alzheimer-Demenz sind mögliche Folgen.

 

Regelmäßige Kontrolle schützt vor Bluthochdruck

Zu hoher Druck verursacht Schlafstörungen und Kopfschmerzen 

Bluthochdruck wird oft zu spät erkannt bzw. überhaupt nicht als offensichtliche Belastung wahrgenommen. Denn mögliche Auswirkungen führen die Betroffenen meist nicht auf einen Bluthochdruck zurück. „Das Beschwerdebild einer Hypertonie ist häufig uncharakteristisch. So können Ein- und Durchschlafstörungen sowie eine leichte Erregbarkeit und innere Unruhe Anzeichen eines erhöhten Blutdruckes sein. Ohrensausen bzw. Ohrgeräusche sind ebenfalls mögliche Warnhinweise“, erklärt Dr. Reinhold Lunow, Internist und ärztlicher Leiter der Praxisklinik Bornheim.

 

Treten unter psychischer oder körperlicher Belastung vermehrt Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle auf, so kann dies ebenfalls für einen Bluthochdruck sprechen. Bei Frauen um die 50 können Symptome eines Bluthochdrucks den Wechseljahresbeschwerden ähneln. Hierzu gehören Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen. Bei Männern im mittleren Alter kann sich ein unbehandelter Bluthochdruck in Potenzproblemen äußern.

 

Hypertonie ist gut behandelbar

„Spätestens wenn solche Warnzeichen Ihres Körpers auftreten, sollten Sie zur Abklärung der Beschwerden einen Internisten aufsuchen. Doch der Blutdruck sollte auch ohne Alarmsignale regelmäßig im Rahmen eines umfassenden Gesundheits-Checks kontrolliert werden. Denn je früher eine Hypertonie behandelt wird, desto weniger Schäden kann sie anrichten. Heutzutage gibt es eine Vielfalt äußerst wirksamer Medikamente zur Senkung des Blutdrucks und damit zur Reduzierung potenzieller gesundheitlicher Folgen“, empfiehlt Dr. Lunow.

 

Bei übergewichtigen Hochdruck-Patienten ist es zudem wichtig, die Ernährung umzustellen, denn auch zu viele Pfunde belasten den Kreislauf stark. Ebenso erhöht sich bei Patienten mit Vorerkrankungen wie Diabetes durch Bluthochdruck das Risiko für einen Infarkt dramatisch. Hier ist eine gute Blutdruckeinstellung dringend angeraten.

 

Medikamente nicht eigenständig absetzen 

Eine medikamentöse Einstellung des Blutdrucks kann einige Tage dauern. Manche Patienten haben anfangs mit Schwindel zu kämpfen. „Der Körper ist den hohen Blutdruck gewöhnt und muss sich neu anpassen. Patienten sollten daher Geduld haben und keinesfalls die Medikamente ohne Rücksprache mit ihrem Arzt absetzen. Bei Unsicherheiten sollten Betroffene immer ihren behandelnden Arzt kontaktieren“, betont der ärztliche Leiter der Praxisklinik Bornheim.

Nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga (DHL) liegt ein optimaler Blutdruck bei 120/80 mmHg. Von Bluthochdruck spricht man, wenn der sogenannte obere systolische Druck in den Arterien beim Zusammenziehen des Herzens krankhaft auf über 140 mmHg gesteigert ist und der untere diastolische Wert in der Entspannungsphase, also zwischen zwei Herzschlägen, bei über 90 mmHg liegt.

 

Bildquelle: www.internisten-im-netz.de / Fotolia.de

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

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