Welcher Sport ist bei Bluthochdruck richtig?

Patienten, die unter Bluthochdruck (Hypertonie) leiden, wird in der Regel ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung empfohlen. Beides ist Voraussetzung für ein gesundes Herzkreislaufsystem und die Basis für einen gesunden Blutdruck. Ist dieser aus dem Gleichgewicht, kann der richtige Sport in einer angemessenen Dosierung eine erfolgreiche Therapie unterstützen und damit dauerhaft die Medikamentendosis reduzieren. Was aber ist der richtige Sport?

Beim Training nicht die Extreme suchen

Auf jeden Fall empfehlenswert ist ein aktives Leben. Dies lässt sich schon durch einfache Veränderungen wie der Einkauf zu Fuß oder die Fahrt zur Arbeit mit dem Fahrrad erreichen. Ein richtig dosierter Ausdauersport, wie Schwimmen, Walken, Joggen oder Radfahren erhöht zudem die positive Wirkung auf den Bluthochdruck. So können die durch regelmäßige Bewegung größeren Gefäße das Blut besser transportieren. Ablagerungen an den Gefäßwänden werden durch eine straffere Gefäßschicht, das Endothel, verringert oder gar vermieden und das Herz wird trainiert. Für seine optimale Leistung benötigt dieses dann weniger Sauerstoff, die Pulsfrequenz sinkt und der Körper wird besser versorgt. Muskeln bauen sich auf, der Kalorienbedarf steigt und der Cholesterinspiegel sinkt. Falsch ist hingegen übertriebener Ehrgeiz. Wer jahrelang keinen Sport betrieben hat, sollte sich nicht mit Menschen vergleichen, die ihr Leben lang aktiv waren. Von null auf hundert ist gefährlich. Daher empfiehlt es sich zum Start, drei- bis fünfmal die Woche ein gut 30-minütiges moderates Ausdauertraining durchzuführen. Dabei gilt die Faustregel: Immer auf den eigenen Körper hören und spüren was guttut. Wen falsch trainiert, erzielt letztlich das Gegenteil und der Sport wird gefährlich.

Krafttraining unter professioneller Anleitung verbessert den Bluthochdruck

Wurde vor Jahren das Krafttraining als schädlich für Bluthochdruckpatienten eingestuft, da der hohe Kraftaufwand den Blutdruck naturgemäß in die Höhe treibt, sieht man das Krafttraining heute weniger kritisch. Voraussetzung ist hingegen ein auf Alter, Höhe des Blutdrucks und weitere Erkrankungen ausgerichtetes Training, das von einem erfahrenen Sport- oder Physiotherapeuten nach einem umfangreichen Gesundheitsscheck erarbeitet wurde. So gehen Mediziner nach neueren Erkenntnissen davon aus, dass durch die, durch den Muskelaufbau neue entstehenden Gefäße dem Blut mehr Raum geben, so dass der Druck sinkt. Zudem wird durch die zunehmende Muskelmasse der Kalorienverbrauch erhöht und der Körperfett langfristig gesenkt. Eine gute Basis für den Ausdauersport. Auch die positiven Auswirkungen auf begleitende Erkrankungen wie erhöhte Blutfette, Übergewicht und Adipositas sind nachweislich belegt.

Krafttraining nur nach Anleitung und mit optimal eingestelltem Blutdruck ausüben

Grundvoraussetzung bevor ein Hypertoniker mit dem Krafttraining beginnt, ist die richtige medikamentöse Einstellung des Blutdrucks. Daher sollte ein umfassender Gesundheitscheck regelmäßig und vorab auf jeden Fall durchgeführt werden. Auch die Auswahl der Übungen ist entscheidend. Denn nicht jede Übung eignet sich. Zudem muss die technisch korrekte Ausführung einer Übung gegeben sein. So Hypotoniker dürfen beim Training nicht die Maximalkraft von 60 bis 70 Prozent übersteigen. Damit es zu einer Muskelbildung kommt, ist es wichtig, dass jede Übung in zwei Blöcken zu je zehn Wiederholungen durchgeführt wird. Mindestens zweimal pro Woche, besser mehr, sollte trainiert werden. Die Atmung muss dabei regelmäßig bleiben und es darf zu keiner Pressatmung kommen. Eine Kombination mit Ausdauersport ist auf jeden Fall ratsam. Mehr Informationen zu hohen Blutdruck.

 

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

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