Verstopfungen treffen Viele

 

 

Blähbauch, Übelkeit, kein Appetit und Schmerzen im Anus – wer unter Verstopfungen leidet, kennt die Auswirkungen.  Wird die Verstopfung nicht behandelt, kann dies dauerhaft zu schweren gesundheitlichen Folgen führen. Doch um nachhaltig gegen eine Verstopfung vorgehen zu können, muss zuerst die Ursache entdeckt werden. Schritt eins dabei ist die Diagnose. Eine chronische Verstopfung liegt vor, wenn über eine Dauer von rund drei Monaten kein befriedigender Stuhlgang, das heißt der Darm kann nicht ausreichend oder nur sehr mühsam entleert werden, möglich ist. Denn grundsätzlich ist der Verdauungsprozess sehr individuell. So ist eine Darmentleerung zwischen dreimal täglich bis zu dreimal in der Woche, solange diese befriedigend und regelmäßig ist, im Bereich des Normalen.

Frauen und ältere Menschen sind öfter betroffen

Die Ursachen für eine chronische Verstopfung sind dabei vielfältig. Ein häufiger Grund können die Hormonschwankungen sein. Betroffen davon sind vor allem Frauen. Der wechselnde Anteil der weibliche Hormone Progesteron und Gestagen während einer Schwangerschaft, in der Stillzeit, in den Wechseljahren und innerhalb des Monatszyklus wirkt sich verlangsamend auf die Verdauung aus. Häufig ist ein erschwerter Stuhlgang bis hin zur Verstopfungen die Folge. Ähnliches gilt für Patienten, die aus einem anderen Grund an Hormonschwankungen leiden, wie bei einer Schilddrüsenunterfunktion, die meist Folge einer autoimmunbedingten Schilddrüsenentzündung wie Hashimoto-Thyreoiditis ist oder ein Diabetes mellitus. Ebenfalls ein erhöhtes Risiko eine Verstopfung zu erleiden haben ältere Menschen. Die von Natur aus verlangsamte Verdauung ab dem 65 Lebensjahr, eine eingeschränkte Mobilität aufgrund des Alters sowie Nebenwirkungen von Medikamenten (z. B. Opiate) führen auf Dauer zu einer Darmträgheit, die den Verdauungsprozess behindert. So kann sich im Dickdarm harter Stuhl festsetzen, der eine Entleerung erschwert. Zudem tritt in seltenen Fällen als Ursache auch eine Verengung des Darms, wie durch einen Tumor, auf. Daher ist es wichtig vor einer Behandlung, in einem ausführlichen Patientengespräch Faktoren wie Allgemeinbefinden, Ernährung, Lebensumstände, Schmerzen beim Stuhlgang absetzen, Konsistenz des Stuhls, Stuhlfrequenz, Medikamente, Voroperationen im Bauchraum, Auslandsaufenthalte in der Vergangenheit und chronische Erkrankungen zu erörtern.

Zahlreiche Diagnosemöglichkeiten erleichtern die Therapie

Damit die Ursache für die Verstopfung zuverlässig ermittelt werden kann, stehen in der Medizin zahlreiche Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung. So gehört zur Anamnese je nach Ausgangssituation eine Blut- und Stuhlprobe. Hierbei wird der Kaliumwerte im Blut und die Konzentration der Schilddrüsenhormone festgestellt. Besteht der Verdacht auf nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl, kann ein Ifob-Test Sicherheit bringen. Zudem gehören eine körperliche Untersuchung und ein Ultraschall des Bauches (Sonografie des Abdomens) dazu. Wenn nötig auch ein Abtasten des Enddarms (Rektum). Liegen danach keine schlüssigen Werte vor, wird eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchgeführt.

Gesunder Lebensstil unterstützt eine gute Verdauung lebenslang

Wenn auch wissenschaftlich nicht bewiesen, so gehen Mediziner und Ernährungswissenschaftler stark davon aus, dass eine ballaststoffreiche Ernährung, Bewegung im Alltag sowie ausreichend Flüssigkeit die Verdauung fördern und eine chronische Verstopfung vorbeugen. Gemeinsam mit der Bandbreiter diagnostischer Mittel können Patienten mit chronischer Verstopfung aktiv an ihrem Wohlbefinden mitwirken.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

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