Stille Entzündungen sind häufig Ursache chronischer Krankheiten

Diese sogenannten stillen Entzündungen können auf Dauer, anders als Entzündungen, die als natürliche Abwehrreaktion des Körpers gegen Viren und Bakterien lebensnotwenig sind, zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen. So kommt es nicht selten zu einer chronischen Erkrankung. Herz-Kreislaufbeschwerden, Arteriosklerose, Arthritis, Bronchitis, Leber- und Nierenerkrankungen, Diabetes, Alzheimer und gar Krebs, wie eine Studie 2016 feststellte, sind im schlimmsten Fall die Folge. Dabei könnte eine Umstellung der Ernährung mit dem Ziel einer Fettreduktion diesen stillen Entzündungen effektiv entgegenwirken.

Anti-entzündlichen Lebensmittel gehen dem Fett an den Kragen

Mediziner und Ernährungswissenschaftler haben auf Basis wissenschaftlicher Daten Lebensmittel zusammen getragen, denen eine eindeutige fettreduzierende und entzündungshemmende Wirkung nachgewiesen ist. So sollten Menschen mit zu viel Köperfett bei ihrer Ernährung auf folgende Vitalstoffe achten: Omega-3-Fettsäure (z. B. Fisch), Beta-Carotin (z. B. Karotten), Lycopin (z. B. Tomaten), Vitamin B6, C und B (z. B. Nüsse, Obst und Gemüse), Mineralstoffe Selen, Magnesium, Zink und Chrom (Vollkornprodukten) sowie sekundäre Pflanzenstoffen (z. B. Flavonoide in farbigem Obst und Gemüse). Sie alle führen langfristig zu einer nachhaltigen Fettreduzierung. Somit wird automatisch der Nährboden für entzündungsauslösende Faktoren wie freie Sauerstoffradikale, gesättigte Fettsäuren, Zytokine (entzündungsfördernde Botenstoffe) und Makrophagen (Immunzellen, die ein Entzündung fördern) entzogen. Gleichzeitig sollte auf eine stark zucker- und fett- sowie weißmehlhaltige Ernährung verzichtet werden. Diese Lebensmittel sind der Hauptgrund für die krank machende Fettablagerung. Ein Mangel an Bewegung, der zu einem Nichtabbau des Fettgewebes führt, befördert darüber hinaus die Schaffung eines perfekten Umfeldes für die gefährlichen unterschwelligen Entzündungen.

Wohlfühlen und gesund durch eine ausgewogene Ernährung

Auch wenn der medizinische Ansatz im Stoppen der stillen Entzündung liegt, ist die vorgeschlagene Umstellung der Essgewohnheit nur der Weg zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Denn schon lange ist bekannt, das weniger Fleisch und mehr Gemüse und Beeren eine positive Wirkung auf unseren Körper haben. Ebenso gilt die Regel „fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag“ bei Unwohlsein und chronischen Erkrankungen unabhängig vom Entzündungswert. Denn letztlich führt ein Lebensstil mit weniger fett- und zuckerreichem Essen und ausreichend Bewegung auf Dauer zu einem nachhaltigen Gewichtsverlust. Dieser ist langfristig die beste Vorsorge den stillen Entzündungen vorzubeugen, da das Körperfettdepot schmilzt und dem krankmachenden Übel keine Chance lässt. Als positiver Nebeneffekt ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich nach geschaffter Umstellung auf eine anti-entzündlichen Ernährung auch das allgemeine Lebensgefühl verbessert.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

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