Studien belegen: Familie und Freunde fördern die Gesundheit

Menge und Qualität des gemeinschaftlichen Zusammenlebens sind entscheidend

Ausgewertet wurden zum Abschluss dieser Studien die Daten, die Auskunft über die gesundheitliche Verfassung der Teilnehmer geben. Diese wurden in unterschiedlichen Lebensphasen von Heranwachsenden bis zum älteren Menschen gesammelt. Indikatoren waren dabei vier Gesundheitsmarker: Der Blutdruck, der Body-Mass-Index (BMI), der Taillenumfang und das C-reaktives Protein (CRP), das die Entzündungswerte bestimmt. Anschließend wurden sie mit unterschiedlichen Formen und Intensitäten des gemeinschaftlichen Lebens in Zusammenhang gebracht: Der Familie, dem Freundeskreis, ehrenamtlichen Engagements und religiöser Aktivitäten. Zudem wurde die soziale Belastung in diesen gemeinschaftlichen Zusammentreffen berücksichtigt. Abschließend kann festgehalten werden, dass es in allen Altersgruppen bei den Menschen mit einem starken gemeinschaftlich orientierten Lebensmodell bessere Werte für die vier Gesundheitsmarker gab. Die Gruppe der älteren Menschen wies dabei weniger Bluthochdruck und einen geringeren Körperfettanteil auf. Bei den Studienteilnehmern der mittleren Altersgruppe waren BMI, CRP und Taillenumfang im gesunden Bereich. Interessant zudem, dass sich bei der Beobachtung der Gruppe ab zirka 64 Jahre auch eine höhere Lebenserwartung erkennen ließ. So gab es auffallend mehr Teilnehmer an der nächsten Stufe, die rund siebeneinhalb Jahre später stattfand, aus der Gruppe mit einer starken gemeinschaftlichen Bindung. Während viele aus der Gruppe mit wenig gemeinschaftlichen Kontakten diese Stufe nicht erlebten. Dieses Ergebnis wurde unabhängig von den Gesundheitsfaktoren festgestellt. Das heißt, dass sich Gemeinschaft auf die körperliche Gesundheit mindestens genauso positiv auswirkt, wie eine gesunde Lebensführung.

Was sind die positiven Kräfte der Gemeinschaft?

Hierzu gibt es mehrere Gründe. Zum einen ist es sicherlich die soziale Einbindung, die schnelles Handeln im Falle einer Krankheit und in der anschließenden Versorgung möglich macht. Zum anderen ist es das Bewusstsein des Einzelnen auf sich aufzupassen ausgeprägter, wenn man sich für Andere verantwortlich fühlt. Darüber hinaus macht ein gesundes Leben in der Gemeinschaft einfach mehr Spaß. So sind gemeinsame Spaziergänge oder gesundes Essen häufiger in dieser Gruppe anzutreffen, als bei Menschen, die ohne oder mit wenigen sozialen Kontakten leben. Wichtig dabei ist jedoch die Qualität der Gemeinschaft. Chartakteristisch dafür ist ein Geben und Nehmen auf beiden Seiten. Denn eine gute Freundschaft, sei es in einer außerfamiliären Gemeinschaft wie in einem Verein, einer Gemeinde oder auch unter Freunden oder innerhalb der Familie muss aufgebaut und gepflegt werden. Dazu gehört Toleranz und Hilfsbereitschaft auf beiden Seiten ebenso wie der Respekt der Grenzen und das Interesse am Wohle des Gegenübers. Dies kann anstrengend sein und muss manchmal gelernt werden. Letztlich ist die Investition aber der beste Garant für ein zufriedenes und auch gesünderes Leben bis ins hohe Alter.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

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