Bei Schlafstörungen gezielt vorgehen

Betroffen sind davon besonders häufig ältere Menschen. Aber auch solche, die mitten im Berufsleben stehen und die den alltäglichen Stress auch abends nicht loswerden. Die Folgen sind nicht selten Gereiztheit, gesundheitliche Probleme wie Herz-Kreislaufbeschwerden, Depressionen, chronische Schmerzen und eine erhöhte Unfallgefahr aufgrund von Übermüdung können die Folgen sein. Um hier zu entgegen zu wirken gibt es einerseits effektive Therapien und andererseits hilfreiche Tipps für einen gesunden Schlaf. Denn Schlafen kann gelernt werden.

Gezielter Einsatz von Schlafmitteln

Für einen schnellen Ausbruch aus der Schlaflosigkeit und um langfristig zu einem gesunden Schlaf zu gelangen, können Schlafmittel hilfreich sein. Diese sollten nur unter ärztlicher Begleitung eingenommen werden. Denn so sinnvoll Schlafmittel als Bestandteil einer Therapie einzusetzen sind, dürfen sie nur mit Vorsicht eingenommen werden. Besonders bei älteren Menschen können gravierende Nebenwirkungen auftreten, die mit dem Arzt abzuwägen sind. Kurzwirkende neu entwickelte Schlafmittel sollten dabei die erste Wahl sein. Sie reduzieren die Wahrscheinlichkeit an möglichen Begleiterscheinungen wie Schwindel, Depression, Atembeschwerden während des Schlafes – die sogenannte Schlafapnoe – und Knochenbrüche infolge von Unaufmerksamkeit. Unter Umständen können auch leichte Antidepressiva als Schlafmittel erster Wahl eingesetzt werden. Ein erhöhtes Risiko für ältere Menschen ist die Einnahme von Schlafmitteln mit dem Wirkstoff Benzodiazepin. Hier hat eine Studie in 2015 bei einem längerfristigen Einsatz ein erhöhtes Alzheimerrisiko ausgemacht. Egal, welches Mittel bevorzugt wird, eine Rücksprache mit dem Arzt ist in allen Fällen wichtig. Zudem sollten Schlafgewohnheiten- und –umfeld geprüft und verbessert werden.

Schlafen kann gelernt werden

Hierbei ist eine gesunde Lebensweise von großer Bedeutung. Viel Bewegung, besonders an der frischen Luft gehört ebenso zu einem gesunden Schlaf wie eine ausgewogene Ernährung. Dabei sollten Menschen, die unter Schlafstörungen leiden vor allem abends auf fettiges und zu reichhaltiges Essen verzichten. Auch Alkohol und Koffein vor dem zu Bett gehen können sich negativ auf den Schlaf auswirken. Wer täglich Medikamente einnehmen muss, sollte diese auf mögliche Schlafstörungen gemeinsam mit dem Arzt prüfen. Denn Präparate gegen Asthma können sich ebenso auf den erholsamen Schlaf auswirken wie abschwellende Nasensprays. Wichtig für gutes Schlafen ist zudem die Umgebung. Elektronische Geräte haben eine schlafhindernde Wirkung und gehören nicht ins Schlafzimmer. Eine zu hohe Raumtemperatur oder Lichtquellen sind ebenso nicht dienlich. Hörstöpsel und Schlafbrillen können hier eine gute Hilfe sein. Auch zu langes Liegen im Bett hindert die Nachtruhe. Besser sind feste Rituale und Zeiten, damit der Körper sich an einen bestimmten Rhythmus gewöhnen kann. Am besten also eine feste Bettgeh- und Aufstehzeit, auch an den Wochenenden einhalten. Um den Tag hinter sich zu lassen, eignet sich auch vor dem Schlafen ein Buch zu lesen oder einem Hörspiel zu lauschen. So findet der Schlaf einen festen Platz im Tagesablauf und auf Schlafmittel kann dauerhaft verzichtet werden.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

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