Sport und Bewegung beugen Krebserkrankungen vor

Sport ist eine echte Wundermedizin. Bei vielen Krankheiten hilft Sport und schon "normale" regelmäßige Bewegung täglich können Krankheiten lindern.

Im Allgemeinen denkt man oft, Sportmedizin sei nur etwas für aktive oder gar professionelle Sportler. Dabei zeigen moderne Studien mit insgesamt tausenden von Probanden, dass durch körperliche Aktivität nicht nur das tägliche Wohlbefinden eines jeden Menschen erheblich verbessert wird. Sogar die Sterblichkeit und die Wahrscheinlichkeit für chronische Krankheiten kann bis zu 40 Prozent gesenkt werden können.

Wer regelmäßig Sport treibt, beugt einer Krebserkrankung vor. Man geht heute davon aus, dass sportlich aktive Menschen ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, durchschnittlich um 20 bis 30 Prozent reduzieren können. Wenn dennoch Krebs auftritt, haben Patienten, die vor ihrer Erkrankung regelmäßig Sport getrieben haben, nachweislich ein geringeres Rückfallrisiko.

Beim Sport lösen sich Muskelverhärtungen, winzige Entzündungen an Nerven oder Gelenken bilden sich schneller zurück, denn der Körper bildet beim Sport entzündungshemmende Botenstoffe.

Ganz allgemein hat Sport hat viele Vorteile für den Körper. Er bringt den Energiehaushalt auf Touren und hilft, ein gesundes Körpergewicht zu halten. Regelmäßige Bewegung hat zudem positive Effekte auf die Psyche, was sich wiederum auf die allgemeine Befindlichkeit und auf das Immunsystem auswirkt. Aber Sport kann noch viel mehr: Er hält uns nicht nur gesund, er kann uns auch gesund machen.

Sport und Bewegung hat umfangreichen positiven Einfluss auf die Gesundheit:

  • Blutdruck und Herzfrequenz sinken
  • die Beweglichkeit erhöht sich
  • die Muskulatur wird gestärkt
  • die Knochen werden stabiler
  • der Herzmuskel wird gekräftigt
  • das Immunsystem wird aktiviert
  • Übergewicht wird abgebaut
  • der Blutzuckerspiegel sinkt
  • die Lungenfunktion wird besser
  • Konzentrationsvermögen und Gedächtnis werden gestärkt
  • das vegetative Nervensystem beruhigt sich
  • der Gleichgewichtssinn wird geschärft

Eine Vielzahl positiver Sport-Studien belegen immer wieder, dass körperliche Bewegung zum Beispiel den Blutdruck senkt und damit genauso effektiv ist wie die gängigen Blutdrucksenker, beispielsweise ACE-Hemmer, Sartane, Betablocker oder Diuretika.

Sport und Bewegung muss kein Leistungssport sein

Das wöchentliche Bewegungspensum kann leicht errechnet werden. Wer wie viel regelmäßig Sport treiben soll ist sehr individuell. Im Grunde genommen sagt der Körper selbst, was geht und was nicht. Gewisse Regeln sollten jedoch auf jeden Fall berücksichtigt werden damit man möglichst lange Sport ausüben kann. Sportwissenschaftler empfehlen mindestens 600 "MET" pro Woche.

MET ist die Abkürzung von Metabolie Equivalent of Task, sinngemäß übersetzt heißt das: Stoffwechsel-Äquivalent der Leistung. Dabei ist 1 MET die Energie, die man in einer Minute bei völliger Ruhe im Liegen verbraucht. Wenn man sich bewegt wird der Energieverbrauch zum Beispiel verdoppelt und man erreicht bereits 2 MET. Wer 10 MET für eine bestimmte Bewegung errechnet, hat demnach einen zehnfachen Energieverbrauch gegenüber dem Liegen geschafft. Aus der unten stehenden MET-Tabelle lässt sich leicht ablesen und errechnen, mit welchen Aktivitäten oder Bewegungskombinationen man auf die empfohlene 600 MET pro Woche kommen.

Sport und Bewegung am Abend stört nicht den Schlaf

Oft wird von Sport am Abend abgeraten doch gerade in diesen Tagesstunden hätten die meisten Menschen wohl die meiste Zeit, um aktiv zu werden. Forscher der Universität Zürich/ Schweiz geben jetzt Entwarnung. Sie haben Daten von insgesamt 23 Studien zusammengefasst. Danach zeigte sich eindeutig, dass moderat betriebener Sport in den letzten vier Stunden vor dem Zubettgehen den Schlaf nicht stört. Der für Schlafqualität entscheidende Tiefschlaf-Anteil war nach dem Sport sogar noch größer.

Die Schweizer Wissenschaftler empfehlen deshalb abends nur so intensiv zu trainieren, dass man sich beispielsweise noch mit einem Trainingspartner unterhalten kann. Erst wenn es anstrengender wird, kann tatsächlich Ihr Schlaf gestört werden.

Wer neu in den Sport einsteigen will, sollte Sie sich vorher beim Arzt einem gründlichen Gesundheitscheck unterziehen. Auf jeden Fall gehört ein Ruhe- und Belastungs-EKG dazu. Sehr wichtig ist auch eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiografie) durchführen zu lassen. So lassen sich riskante Verdickungen der Herzwand oder andere Herzerkrankungen wie Herzmuskelentzündungen ausschließen.

Intensität von Sport und Bewegung

Pro Woche sollten mindestens 600 MET an sportlicher Aktivität erreicht werden. Hierbei helfen folgende Sport- und Bewegungsarten oder auch Kombination davon. Wer zum Beispiel 30 Minuten tanzt erreicht einen Wert von (3 x 30 =) 90 MET. Wer die gleiche Zeit intensiv Rad fährt (8 x 30 =) schafft dagegen 240 MET.

Sportarten

 MET* pro Minute

ruhiges Liegen 1
Kegeln, Bowling 2
Spazierengehen 3
Tanzen 3
Hausarbeit 3,5
Treppensteigen 4
Tischtennis 4
Walking (5 km/h) 4
Radfahren (12 km/h) 4
Gartenarbeit 4,5
Schwimmen (langsam) 4,5
Golf (ohne Elektro-Caddie) 4,5
Ergometer, Crosstrainer 5
Tennis 5
Laufen (8 km/h) 6
Fahrradfahren (18 km/h) 6
Schwimmen (1.500 m/h) 6
Krafttraining an Geräten 7
Wandern im Gebirge 7
Langlaufski 7
Radfahren (24 km/h) 8
Laufen (11 km/h) 11
Laufen (14 km/h) 14

 

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Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

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