Kaliummangel: Herz in Gefahr

Unsere allgemeinen Ernährungsgewohnheiten führen dazu, dass wir zu wenig Kalium aufnehmen. Statt des lebensnotwendigen Mineralstoffes Kalium, der vor allem in Vollkornprodukten, Gemüse und Nüssen zu finden ist, hat sich das Verhältnis zu kochsalzhaltigen Produkten nahezu umgedreht. Kommen zu dieser latenten Unterversorgung über die tägliche Nahrung eine Schildrüsenunterfunktion, eine Magen-Darm-Erkrankung, Fistel im Darm, Bulimie oder Magersucht, sinkt der Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie) auf ein gefährliches Maß. Die Folgen sind Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, aber auch Verstopfung, Muskelkrämpfe, Lähmungserscheinungen und Kreislaufprobleme bis hin zu Bluthochdruck und folgeschweren Herzrhythmuserkrankungen.

Mit einem gesunden Lebensstil Kaliummangel vorbeugen

Dabei kann einem Kaliummangel mit einem gesunden Lebensstil vorgebeugt werden. Ausreichend Flüssigkeit und der Verzicht auf Alkohol sind die ersten Schritte zur Stabilisierung des Kaliumhaushaltes. Darüber hinaus sollte auf eine stark kaliumhaltige Ernährung geachtet werden. Dazu gehören Vollkornprodukte, Trockenobst, Avocados, Bananen, Kartoffeln, am besten mit Schale, Nüsse, Feldsalat und Brokkoli. Wer regional und saisonal eingekauft, hat zudem den Vorteil viele Monate des Jahres auf Freilandprodukte zurück greifen zu können. Diese verfügen nachweislich über einen höheren Kaliumgehalt als Treibhausgemüse. Auch die Weiterverwendung des Kochwassers beispielsweise für Soßen fördert eine Mehr an Kalium im täglichen Essen. Doch nicht immer reicht das über die Nahrung eingenommenen Kalium.

80 Prozent der Deutschen erreichen nicht die empfohlene tägliche Kaliummenge

Entgegen der Angabe der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DEG), die 2 Gramm Kalium pro Tag für ausreichend festschreibt, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO seit dem Jahr 2013 3,5 Gramm pro Tag. Studien in den USA aus dem Jahr 2017 haben nun 4,7 Gramm pro Tag als gesundheitsfördernd und notwendig ermittelt. Einen Wert, den 80 Prozent der Deutschen nicht erreichen. Die ersten Vermutungen der US-Mediziner lassen jedoch annehmen, dass durch den erhöhten Kaliumgehalt der Blutdruck und somit der Blutfluss verbessert wird. Dadurch wären die Arterien geschützt und einer Arteriosklerose wird aktiv vorgebeugt. Befürchtungen, dass ein Zuviel an Kalium dem Organismus schadet, müsse ein gesunder Mensch nicht haben, da der Körper das überflüssige Kalium wieder ausscheidet.

Kaliumreiche Ernährung schützt Blutgefäße

Daher empfiehlt es sich auf jeden Fall, den Kaliumgehalt überprüfen zu lassen, um gegebenenfalls bei einem Mangel mit einer Ernährungsumstellung und speziellen Kaliumpräparaten den Kaliumhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Patienten mit Kaliummangel wird ein regelmäßig durchgeführte Herz–Gefäß–Check empfohlen. Diese sollten nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden. Stimmt der Kaliumhaushalt, werden nicht nur Blutgefäße und Herz geschützt, sondern auch Diabetes, Osteoporose, Verstopfungen und unschöne Nebenwirkungen von Medikamenten werden besser.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

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