Aktuelle Studie: Fördert Eisenmangel Schwerhörigkeit?

Zusammenhang von Eisenmangel und Hörverlust scheint sich zu bestätigen

Um zu einem Ergebnis zu kommen, wertete das Team um Kathleen M. Schieffer die Krankenakten von über 300.000 erwachsenen Patienten der Penn State University aus den Jahren 2011 bis 2015 aus. Alle Patienten waren im mittleren Alter von 50 Jahren. 0,7 Prozent von ihnen litten unter einer Blutarmut durch Eisenmangel. Eine Schwerhörigkeit in Form von Beeinträchtigung der Schallempfindung wurde ebenfalls bei 0,7 Prozent der Patienten diagnostiziert. Nach Abschluss der Auswertungen zeigte sich als ein Ergebnis eine deutliche Übereinstimmung bei den Fällen, die eine Schwerhörigkeit in Kombination mit einer Blutarmut durch Eisenmangel aufwiesen. Dabei handelt es sich konkret um eine Schwerhörigkeit, die das Innenohr betrifft, das heißt der Hörschnecke und dem zum Gehirn führenden Hörnerv beziehungsweise anderer Ebenen der Hörbahn. In diesem Bereich werden die wahrgenommenen Schallwellen weitergeleitet. Treten hier Störungen auf, kann es zu einer Schwerhörigkeit kommen. Da die Hörschnecke ausschließlich über die Blutbahn Arteria labyrinthi versorgt wird, liegt eine Beeinträchtigung der Funktion bei Eisenmangel nahe. Denn die durch Eisenmangel hervorgerufene Unterversorgung des Blutes mit Sauerstoff wirkt sich negativ auf die Blutgefäße aus. Dieses kann in einem so feingliedrigen Organ wie der Hörschnecke große Schäden verursachen. Auch, so der Verdacht, führt eine aufgrund von Eisenmangel bestehende Blutarmut zu einer geschwächten Übertragung von Energie in das Nervensystem, welches zu einem verminderten Hörvermögen führen kann.

Weitere Studien zur Einflussnahme des Eisenmangels auf das Hörvermögen sind nötig

Da das Resultat noch nicht repräsentativ ist, empfehlen die Mediziner um Kathleen M. Schieffer weiter an einer möglichen Beeinflussung von Eisenmangel bei sensorineuralen Hörverlust zu forschen. Ziel sollte es unter anderem sein, sinnvolle Therapieansätze zu finden. Denn noch ist nicht geklärt, ob bei einer frühen Diagnose die therapeutische Verabreichung von Eisenpräparaten eine drohende Schwerhörigkeit mindern oder gar aufhalten kann.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

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Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

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