Studie ergibt keine eindeutige Empfehlung zur Kopfposition nach akutem Schlaganfall

Vor- und Nachteile der Lagerung des Kopfes nach Schlaganfall heben sich auf

Ursprünglich wollten die Mediziner mit ihrer Studie eine verbindliche Empfehlung für die bestmögliche Kopfposition eines Menschen nach akutem Schlaganfall geben. Dafür haben sie in Zusammenarbeit mit 114 Kliniken in insgesamt neun Ländern mehr als 11.000 stationär behandelte Patienten mit akutem Schlaganfall beobachtet. Um ein Ergebnis zu erreichen wurde die eine Hälfte der Betroffenen gleich nach Aufnahme liegend, die andere in aufrechter Haltung (mindestens 30°) gelagert. Ziel war es festzustellen, bei welcher Gruppe eher Komplikationen und Behinderungen auftreten. Fakt ist, dass liegende Schlaganfall-Patienten einen besseren Blutfluss in die geschädigte Hirnregion, jedoch auch eine erhöhte Erstickungsgefahr durch den eigenen Mageninhalt aufweisen. Bei aufrechter, fast sitzender Lagerung zeigen sich hingegen Erfolge bei der Abnahme von Schwellungen im Hirn. Welche Variante begünstigt nun den Verlauf und die Genesung nach Schlaganfall am ehesten?

Mögliche Behinderung nach einem Schlaganfall ist nicht von Kopfposition abhängig

Für die Auswertung wurden die Häufigkeit von Todesfällen und die schwere von Behinderungen durch den Schlaganfall zum Zeitpunkt 90 Tage nach Schlaganfall verglichen. Es zeigten sich jedoch keine stichhaltigen Unterschiede im Therapieverlauf bei der jeweiligen Lagerung des Patienten. Offensichtlich gravierende Nachteile bei liegender oder aufrechter Lagerung des Kopfes nach akutem Schlaganfall konnten ebenso wenig festgestellt werden. Die Empfehlung des Teams um Dr. Craig Anderson ist daher, nach individuellen Kriterien nach einer Schlaganfall-Diagnose zu entscheiden.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

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