Gezielte Bewegungen helfen bei Nackenschmerzen

Am Anfang einer solchen Therapie ist auch bei Nackenschmerzen die treffende Diagnose. Denn werden falsche Maßnahmen angewendet, können im schlimmsten Fall die Schmerzen schlimmer anstatt besser werden. Bemerkbar machen sich die Nackenschmerzen meist nach langen und gebeugten Sitzen, stressbedingten Verspannungen und zu wenig Bewegung. Dumpfe, stechende Schmerzen und eingeschränkte, die sich über den Halsbereich bis in den Kopf, Rücken oder in die Arme ziehen, sind die Folge. Diese Zerrungen und Verspannungen der Muskeln resultieren meist aus einer Übermüdung oder Überanstrengungen der Muskelstränge, einem dauerhaften nächtliches Zähneknirschen oder, vor allem bei älteren Patienten oder bei einer massiven Überbelastung, aus einem Gelenkverschleiß der oberen Wirbelsäule oder einer Degeneration der Bandscheiben.

Die Diagnose des Auslösers der Nackenschmerzen ist entscheidend

Eine schmerzhafte Angelegenheit, die, wenn nicht behandelt, massive Auswirkungen auf die Lebensqualität hat. Zudem, wenn auch eher die Ausnahme, können die Nackenschmerzen eine ernsthafte Ursache wie die Ankündigung eines Schlaganfalls, mögliche Herzprobleme, oder die Auswirkungen einer Unfallverletzung oder Infektion haben. Um diese lebensgefährlichen Risiken auszuschließen oder Langzeitschäden zu vermeiden ist auf jeden Fall eine Abklärung der Schmerzursache wichtig. Im Rahmen unserer Sprechstunde helfen wir Ihnen gerne weiter. Dabei finden wir gemeinsam mit Ihnen gezielte Mittel, um Schritt für Schritt dem Nackenschmerz mit unterschiedlichsten Maßnahmen den Garaus zu machen. Dieses kann manchmal Wochen dauern, ist aber bei kontinuierlicher Anwendung erfolgreich, dass ein erneutes Auftreten gar nicht mehr vorkommt.

Dem Nackenschmerz mit Haltung begegnen

Ein wichtiger Punkt bei der Behandlung von Nackenschmerzen ist die Bewegung. Diese muss aber auf jeden Fall im gesunden Maße und richtig durchgeführt werden. Unser oberer Halsbereich ist eine komplizierte Konstruktion. Seine Aufgabe ist es, den rund fünf Kilogramm schweren Kopf aufrecht zu halten und in alle Richtungen flexibel zu drehen, senken und zu heben. Muskeln, Sehnen und Gelenke tragen dabei die entscheidende Funktion. Diese müssen so trainiert werden, dass das Zusammenspiel von Elastizität und Muskelkraft perfekt aufeinander abgestimmt ist. Eine kontinuierliche Bewegung des gesamten oberen Wirbelsäulenbereichs ist hier der beste Weg. Mit einfachen Übungen, die täglich durchzuführen sind, können so Nackenschmerzen vorgebeugt werden. Ist der Nackenbereich stark verspannt, kann eine gezielte Massage zur Lockerung und Linderung der Nackenschmerzen beitragen. Ebenso ist das Auflegen eines Eisbeutels oder die Einnahme von nichtverschreibungspflichtigen Medikamenten wie Paracetamol bei akuten Nackenschmerzen hilfreich. Dabei immer wichtig, vermeiden Sie lange angespannte Sitzpositionen, lockern Sie stattdessen zwischendurch ihre Haltung, sitzen Sie gerade und nehmen Sie sich bewusst Zeit zur Entspannung. Bei starken Nackenschmerzen über einen längeren Zeitraum ist eine physiotherapeutische Therapie anzuraten. So kann im ersten Schritt der Nacken wieder in eine gesunde Ausgangssituation gebracht werden. Zudem wird der betroffene Bereich mit Kräftigungsübungen gestärkt und praktische Übungen für zuhause gelehrt. In extremen Fällen hilft leider meist nur eine medikamentöse Therapie mit verschreibungspflichtigen Pharmaka wie Schmerzmitteln und Muskelrelaxantien. Diese sollte über eine kurze Zeit und nur unter ärztlicher Beobachtung durchgeführt werden. Auch Akkupunkturen und Injektionen mit antientzündlichen Substanzen müssen gut mit Ihrem Arzt abgesprochen sein. In unserer Sprechstunde beraten wir Sie dazu gerne.

Home Kontakt Impressum Sitemap Glossar Suche Facebook Englisch

TOP

Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

Ihre Praxis­klinik für Diagnostik
Dr. Lunow & Partner

Schließen