Ultraschall-Screening: Ein Bauchaortenaneurysma frühzeitig erkennen

Vor allem Männer über 65 Jahre, so die Mediziner, sind von einer erweiterten Bauchschlagader betroffen. Bei denen, wo ein Familienangehöriger an einem Bauchaortenaneurysma erkrankt oder gestorben ist, ist das Risiko noch einmal höher. Warum das so ist, konnte bisher nicht geklärt werden, doch Studien und die Analyse von Krankenakten belegen das Ergebnis. Dabei kann ein durch eine Ultraschalluntersuchung die gefährliche Veränderung der Gefäßwand, die im schlimmsten Fall platzen kann, frühzeitig erkannt und gegebenenfalls operiert werden. Dies wird vor allem dann empfohlen, wenn der Durchmesser der Bauchaorta die kritische Marke von 4,5 cm überschritten hat (der Normaldurchmesser der Bauchaorta liegt bei 1,5 bis 2 cm, ab 3 cm gilt die Bauchaorta als erweitert). Bei der Operation wird ein Bypass, ein sogenannter EVAR, in die Bauchaorta eingesetzt, durch den mittels einer Verzweigung das Blut in die Schlagadern der Leisten weiterführt wird. Die poröse Gefäßwand wird entlastet, bildet sich im Idealfall wieder zurück, und das Blut kann ungehindert fließen und den Körper versorgen.

Ein Bauchaortenaneurysma endet meist tödlich

Platzt aber die Bauchaorta, geht dies für die meisten Patienten tödlich aus, wie die Krankenakten Albert Einsteins und Thomas Manns zeigen, die dem Schlaganfall im Bauch erlagen. So überleben auch heute trotz moderner Technik nur neun bis zehn Prozent der betroffenen Patienten die Notfalloperation nach einem akuten Durchbruch. Die Hälfte stirbt bevor sie das Krankenhaus erreichen und weitere 15 Prozent erleben nicht die Operation. Sollte dennoch operiert werden können, ist das Restrisiko sehr hoch. Schließlich strömt nach dem Durchbruch viel Blut in den Bauchraum, was zu gravierenden Folgeschäden führen kann. Im Gegensatz dazu ist das einmalige Checken der Bauchaorta eine Kleinigkeit. Eine Erkenntnis, welche die Gesetzlichen Krankenkassen teilen und somit haben sie das Ultraschall-Screening für Männer ab 65 in den Leistungskatalog aufgenommen. Der Beschluss fiel im Juni dieses Jahres und soll im Oktober in Kraft treten. Die Untersuchung kann aber heute schon bei uns angefragt werden. Sprechen Sie uns an!

Männer über 65 Jahre sind Risikopatienten

Wer regelmäßig unseren jährlichen Gesundheitscheck wahrnimmt, weiß jedoch, dass das Ultraschall-Screening der Bauchaorta zum Leistungskatalog gehört. Dennoch wollen wir auf die tickende Zeitbombe im Bauch aufmerksam machen, denn neben einem gesunden Lebensstil, der im Allgemeinen bei Herzkreislauf- und Gefäßerkrankungen präventiv zu empfehlen ist, gibt es keinen guten Rat um das Risiko eines gefährlichen Bauchaortenaneurysmas zu verringern. Der Ultraschall der Bauchschlagader ist derzeit die einfachste Methode den Schlaganfall im Bauch zu verhindern. Und sollte dabei keine aussagekräftige Diagnose möglich sein, kann mittels eines CT oder MRT, Gewissheit über den Zustand der Bauchschlagader erhalten werden, um bei Bedarf weitere Maßnahmen einzuleiten.

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

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