Achten Sie auf die Gesundheit der Blutgefäße

Sind die Blutgefäße in keinem guten Zustand, ist auch die Versorgung von Leber, Nieren, Galle, Magen und alle weiteren Organen gefährdet. Denn das enge Netz des Blutsystems ist verantwortliche für den optimalen Verkehr des Versorgungsverkehrs in unserem Körper. Kommt es hier zu Unregelmäßigkeiten ist verursacht durch Arteriosklerose ein Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge. Zudem drohen langfristige organische Probleme, die in ernstzunehmenden Krankheiten enden können. Um die Gefäßbeschaffenheit zu prüfen sollten daher regelmäßige die Gefäße mit einem Farb-Doppel-Ultraschall vermessen werden. Zusätzlich kann die Elastizität der Gefäße mit einer Pulswellenanalyse bestimmt werden.

Gefäßwände sind verantwortlich für die Gefäßgesundheit

Verantwortlich für eine intakte Gefäßwand sind die sogenannten Endothelzellen. Sie bilden eine Schicht, die sich wie ein großflächiges Organ durch das gesamte Labyrinth der Blutgefäße zieht. Das Endothel ist verantwortlich für die Regulation des Blutdrucks, beispielsweise durch Bildung von Stickstoffmonoxid (NO), des Stoffaustauschs zwischen Geweben und Gefäßsystem, zur Erhaltung der Fließfähigkeit des Blutes, der Hemmung oder der Aktivierung von Gerinnungsprozessen. Dabei kommt je nach Gefäßwand dem Endothel eine andere Funktion zu. So müssen die Zellen in einer Arterie, die das angereicherte Blut transportiert, mehr leisten, als in einer Vene, die das sauerstoffarme Blut zum Herzen zurückführt. Eine weitere wichtige Funktion kommt der Endothelschicht bei der Neubildung von Blutgefäßen und bei der Bekämpfung von Entzündungsvorgängen zu. Die Folgen einer beschädigten Gefäßwand sind in zahlreichen Fällen Autoimmunerkrankungen wie die Hashimoto-Thyreoiditis, herbeigeführt durch eine chronische Entzündungen. Auch ist eine vorzeitige Verkalkung (Arteriosklerose) der Wand aufgrund zu hohen Cholesterins oder eines dauerhaften Bluthochdrucks die Ursache einer Mangelversorgung der Organe mit langfristigen Beschwerden oder schweren Erkrankungen wie Schlaganfall (Apoplex), Herzinfarkt oder Bauchaortenaneurysma.

Gesund Leben für optimale Gefäße

Mit einigen einfachen Regeln können Sie jedoch viel für den Erhalt einer elastischen und starken Gefäßwand tun. Hören Sie mit dem Rauchen auf! Bei jeder Zigarette steigt der Blutdruck kurzfristig. Wird dies zum Dauerzustand, kommt es zu schädlichen Ablagerungen. Die schädlichen sich ablagernden Inhaltsstoffe einer Zigarette, steigern zudem das Risiko einer Schädigung der Endothelschicht. Ein gesundes Idealgewicht, am besten lebenslang, sollte gehalten oder erreicht werden! Mehr Ballaststoffe und Vitamine sowie ausreichend Bewegung, anstatt ein Zuviel an Zucker und Fett sind die beste Vorsorge. So kann sich schädliches Bauchfett erst gar nicht ansammelt und das Risiko eines Diabetes sinkt. Die Gefäße haben dabei gute Chancen intakt zu bleiben. Ebenso hilft wenige Salz im Essen, alternativ würzen Kräuter die Speisen mindestens genauso schmackhaft. So haben Studien belegt, dass dauerhaft hoher Salzkonsum zu erhöhtem Blutdruck führen kann. Unsere Ernährungsberaterinnen informieren Sie gerne. Entspannen Sie sich! Das psychologische Wohlbefinden trägt in hohem Maße zum Erhalt der Gesundheit bei. Stress ist einer der häufigen Ursachen für hohen Blutdruck. So hat eine Studie gezeigt, dass auch bei jüngeren Menschen nach einer stressigen Situation, die Funktion des Endothels für ein bis vier Stunden eingeschränkt war. Hier einen entspannten Lebensstil zu pflegen, wirkt sich auf letztlich auf alle Organe positiv aus. Nutzen Sie unseren Gesundheitscheck, damit ihre Gefäße gesund bleiben.

 

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

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