Kaffee ist gesund

Kaffeetrinken ist gut für die Gesundheit. Kaffee senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Kaffee fördert ein gesundes Körpergewicht und verlängert das Leben.

Schon länger beschäftigen sich diverse Studien mit dem Thema, wie sich Kaffee auf die Gesundheit auswirkt. Und immer öfter wird belegt, dass Kaffee sogar gut für die Gesundheit ist.

Besonders hat Kaffee einen günstigen Einfluss auf die Leber. Regelmäßiger Genuss von Kaffee verhindert, dass sich das Bindegewebe der Leber verändert, was sonst zu einer Leberzirrhose führen kann.

Vorbeugend gegen bestimmte Krebsarten

In einer Studie unter Leitung der amerikanischen Mayo Klinik haben Wissenschaftler vor Kurzem herausgefunden, dass Kaffeetrinker auch seltener an einer Autoimmunkrankheit der Leber erkranken, der primär sklerosierenden Cholangitis. Studienteilnehmer, die zwei oder drei Tassen Kaffee am Tag tranken, hatten den Daten zufolge seltener krankhafte Leberwerte als diejenigen, die weniger Kaffee tranken. Dabei spielte der Koffeingehalt offenbar keine Rolle.

Andere wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Kaffee eine Menge weiterer gesundheitsfördernde Aspekte bietet. Kaffee hat demnach nicht nur eine gewisse Wirkung gegen Leberkrebs, auch gegen Gebärmutterkrebs und Typ-2-Diabetes wirkt Kaffee vorbeugend.

Kein Bluthochdruck durch Kaffeekonsum

Man weiß heute, dass mit regelmäßigem Kaffeekonsum kein erhöhtes Risiko besteht an Bluthochdruck zu erkranken. Selbst Bluthochdruck-Patienten müssen nicht auf ihren Kaffee verzichten, und auch Herzrhythmusstörungen werden durch Kaffee nicht ausgelöst oder verursacht.

Koffein, Acrylamid und Chlorogensäure

Kaffee gilt als Muntermacher und hat positive Auswirkungen auf die Verdauung und den Flüssigkeitshalt des Körpers und wirkt stimulierend auf den Stoffwechsel. Das alles wird dem Koffein zugeschrieben, was sich individuell unterschiedlich bemerkbar macht.

Kaffee in Maßen kann man also guten Gewissens genießen. Es sollten aber pro Tag höchstens zwei bis drei Tassen Filterkaffee sein - damit nimmt man etwa 200 bis 300 Milligramm Koffein zu sich. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Kaffees der Sorte "Robusta" etwa dreimal so viel Koffein enthalten wie Kaffees der Sorte "Arabica".

Manche Menschen reagieren empfindlich auf Kaffee, weil sie einen empfindlichen Magen haben oder unter einem angegriffenen Magen leiden. Das hat weniger mit dem Koffein als mit der im Kaffee enthaltenen Chlorogensäure zu tun. Durch den Röstvorgang werden im Kaffee verschiedene Säuren verstärkt aber mit dem weiteren Fortgang des Röstens immer weiter abgebaut. So sollten Menschen, die entsprechend empfindlich sind auf die dunklen Rötungen, wie Crema oder Espresso zurückgreifen. Außerdem sollten sie darauf achten schonend geröstete Kaffees zu trinken.

Aber es geht ja auch ohne Koffein, denn koffeinfreier Kaffee enthält ebenfalls die Pflanzenstoffe, die gut für die Gesundheit sind. Der Unterschied zwischen koffeinhaltigem und koffeinfreiem Kaffee liegt eben nur im Koffein selbst. Jeder Kaffee kann als koffeinfreier angeboten werden, denn das Koffein wird nach der Ernte des Kaffees in einem gesonderten technischen Verfahren der Kaffeebohne entzogen. Auch hier gilt es, auf die Qualität des Kaffees und der Art seiner Röstung zu achten. Denn so kann man sicher sein, dass die magenempfindlichen Säuren abgebaut und die bei zu heißer Röstung entstehenden Acrylamide gar nicht erst nicht entstanden sind.

Kaffeetrinker leben länger

Kaffee bewirkt etwas im Körper. Doch dabei geht es nicht nur um das Muntermachen. Die meisten bisherigen Studien haben gezeigt, dass Konsum von Kaffee sogar helfen könnte, bei bestimmten Erkrankungen vorzubeugen. Zusammengenommen haben Jahrzehnte lange Studien in allen Kontinenten die Erkenntnis gebracht: Wer Kaffee trinkt, lebt länger.

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