Behandlung der chronischen Hepatitis B

Behandlung der chronischen Hepatitis B Gesundheitscheck Vorsorgeuntersuchung Diagnoseklinik

Vor einigen Monaten wurden die Leitlinien zur Behandlung einer chronischen Hepatitis B angepasst. Eine Therapie wird nicht nur mehr bei zweifacher Erhöhung der Leberwerte empfohlen, sondern schon bei jeder erhöhten GPT. Patienten, die keine Leberwerterhöhung haben, aber andere Beschwerden durch die chronische Hepatitis B, sollten ebenfalls behandelt werden.

Ziel der Behandlung bei der chronischen Hepatitis B ist die Senkung der Sterblichkeit (Mortalität). Neuere Studien haben gezeigt, dass die Senkung der Viruslast (HBV-DNS) unter die Nachweisgrenze die Entstehung von Leberkarzinomen verhindern kann.

Als Therapieziel wird deshalb neuerdings eine Senkung der Viruslast unter die Nachweisgrenze gefordert. Ein weiteres langfristiges Ziel ist das Verschwinden des Hbs-Antigens und das Auftreten von anti-Hbs-Antikörper. Hier bildet der Patient dann Antikörper gegen das Virus.
 
Eine Interferon-Therapie über 6 bis 12 Monate sollte bei günstigen Bedingungen unbedingt durchgeführt werden. Dies ist der Fall bei mindestens zweifach erhöhten Leberwerten (im Idealfall sogar mindestens fünffach erhöhte Transaminasen), die Viruslast sollte unter 108 IU/ml sein. Insbesondere der Genotyp A lässt sich gut behandeln. Dr. Reinhold Lunow, ärztlicher Leiter der Praxisklinik in Bornheim, empfiehlt, die Therapie einer chronischen Hepatitis immer in Zusammenarbeit mit Hepatitis-Spezialisten durchführen zu lassen.

 

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Gesund­heits­check in Zeiten des Coron­avirus

Bin ich ein Risiko­patient? Ist mein Immun­system intakt?

Die Sterblich­keits­rate bei einer Infektion mit dem Corona­virus ist vor allen Dingen vom Alter abhängig, aber auch jüngere sind gefähr­det, wenn sie nicht aus­reichend behandelte Vor­erkran­kungen oder ein schwaches Immun­system haben.

Wir können im Rahmen des Gesund­heits­check mit einem Anti­körper­test über­prüfen, ob Sie bereits eine unbemerkte Infektion durch­gemacht haben und deshalb immun gegen das Corona­virus sind.

Durch ver­schie­dene Blut­unter­suchun­gen (Im­mun­globu­line, Impf­titer und Lymphozyten-­Typisierung) wird Ihr Immunsystem bei Verdacht auf eventuelle Abwehrschwächen getestet.

Zu den Corona-Risiko­grup­pen gehören nicht nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, sondern auch diejenigen, die an Herz-, Lungen-, Nieren- oder Leber­erkran­kungen leiden. Wenn ein Blut­hoch­druck oder ein Diabetes mellitus schlecht eingestellt sind, besteht ebenfalls ein hohes Risiko. Sollten mehrere Risiko­faktoren gleich­zeitig vorliegen, potenziert sich das Risiko.

Damit Sie während des Aufenthaltes bei uns vor einer Infektion geschützt sind, haben wir umfang­reiche Hygiene­maß­nah­men ver­anlasst.

In unserem Check-Up-Zentrum haben Patien­ten mit Infekten keinen Zu­tritt. Die Ein­gangs­türen sind ver­schlos­sen und wir lassen die Patien­ten nur einzeln eintreten. Jeder Patient bekommt von uns eine Mund-Nasen-Schutz­maske. Auch unsere Ärzte und Mit­arbeiter tragen bei Patien­ten­kontakt eine Schutz­maske.

Früher verein­barte Termine behalten ihre Gültig­keit und Sie brauchen sich nur zu melden, wenn Sie Infekt-Symp­tome haben oder Kontakt zu Corona-Patien­ten hatten.

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