Vierfach-Grippeimpfung ist vorteilhaft

Die Grippesaison hat schon begonnen. Die letzte schwere Grippewelle in 2014/2015 hat in Deutschland Tausenden das Leben gekostet. Trotz dieser hohen Gefahr ist die Impfquote in Deutschland immer noch zu niedrig. Nur etwa die Hälfte der älteren Bevölkerung über 60 oder der Patienten mit chronischen Krankheiten lassen sich gegen Grippe impfen.

Gegen Influenza hilft die Grippeimpfung Gesundheitscheck Vorsorgeuntersuchung Diagnoseklinik

Die Grippeimpfung löst keine Grippe aus

Das Robert-Koch-Instituts (RKI) konnte durch eine Studie zeigen, dass Fehleinschätzungen zur Grippeimpfung weit verbreitet sind. Jeder zweite der über 60-jährigen und der chronisch Kranken glaubt, dass durch die Impfung eine Influenza ausgelöst werden könne.  
Da die Impfung aber aus abgetöteten Erregern besteht und keine vermehrungsfähigen Viren enthält, ist eine Auslösung von Grippe durch die Impfung nicht möglich. Die nach einer Influenzaimpfung mamnchmal auftretenden leichten Erkältungssymptome sind harmlos und nicht zu vergleichen mit den Symptomen einer echten Grippe.

Erste Fälle von Influenza schon im Herbst

Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) empfiehlt den Oktober und den November als die beste Zeit für die Grippeimpfung. Die ersten Fälle von Grippeerkrankungen traten in den letzten Wochen bereits auf.  

Vierfachimpfstoff gegen Grippe kann sinnvoll sein

Für die Saison 2016/2017 besteht der Influenzaimpfstoff aus den Antigenen der folgenden zirkulierenden Viren:  
•    A/California/07/2009 (H1N1) pdm 09-ähnlicher Stamm
•    A/Hong Kong/4801/2014 (H3N2) -ähnlicher Stamm
•    B/Brisbane/60/2008-ähnlicher Stamm (Victoria-Linie)
•    Bei Vierfach-Impfstoffen zusätzlich: B/ Phuket/3073/2013 (Yamagata-Linie)

Bei der Entscheidung zwischen den beiden Influenza B-Virusstammlinien hatte sich die WHO (Weltgesundheitsorganisation) zuletzt mehrmals verschätzt. Die Trefferrate unterschied sich nicht mehr wesentlich von der 50:50 Chance einer geworfenen Münze. Die Vierfach-Impfstoffe lösen dieses Problem, indem sie beide Influenza B-Stämme abdecken.

Die Kosten für die Influenza-Vierfachimpfung werden in der Regel von den Privaten Krankenversicherungen, aber nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

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