Rheuma: Früherkennung ist bei Gelenkentzündung besonders wichtig

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Rheuma stellt kein einheitliches Krankheitsbild dar. „Vielmehr gibt es etwa 400 einzelne Erkrankungen, die zu den Krankheiten des rheumatischen Formenkreises gezählt werden. Unter 'Rheuma' werden allgemein Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat verstanden, die mit fließenden, reißenden oder ziehenden Schmerzen einhergehen und oft mit funktionellen Einschränkungen verbunden sind", erläutert Dr. Reinhold Lunow.

 

"Früherkennung spielt bei vielen rheumatischen Erkrankungen eine große Rolle, um das Fortschreiten speziell von Entzündungsprozessen rechtzeitig zu unterbrechen. Aber auch nach Auftreten der Symptome und der Absicherung der Rheuma-Diagnose gehört die Betreuung der Betroffenen in kompetente fachärztliche Hände. Bei uns in der Praxisklinik Bornheim sind Rheuma-Patienten bestens aufgehoben“, empfiehlt der Internist und ärztlicher Leiter der Praxisklinik Bornheim nahe Köln und Bonn.

 

Rheuma betrifft nicht nur ältere Menschen

Am bekanntesten dürfte die Gruppe der verschleiß- bzw. altersbedingten (degenerativen) rheumatischen Erkrankungen (= Arthrosen) sein, weshalb Rheuma fälschlicherweise oft für eine Erkrankung gehalten wird, die vor allem ältere Menschen betrifft. Das trifft jedoch nicht zu, denn gerade die autoimmunbedingten, entzündlichen rheumatischen Erkrankungen stellen sich häufig schon im jungen Erwachsenenalter ein.

 

Außerdem gibt es Rheuma auch bei Kindern und Kleinkindern. Bei der rheumatoiden Arthritis (RA) zum Beispiel, unter der in Deutschland etwa 800.000 Menschen, darunter 600.000 Frauen, leiden, treten die ersten Symptome meistens in einem Alter zwischen 30 und 50 Jahren auf. Gleichwohl können auch Jugendliche und Kinder diese Krankheit entwickeln.

 

Medikamente helfen oft im Anfangsstadium am besten

Selbst wenn die meisten Betroffenen im Anfangsstadium nichts von ihrer Erkrankung wissen, ist es gerade bei RA besonders wichtig, diese so früh wie möglich zu erkennen und effektiv zu behandeln. Das steigert die Chancen, die Krankheit zum Stillstand zu bringen und eine Zerstörung der Gelenke zu verhindern.

 

„Deshalb darf eine rheumatoide Arthritis auch keinesfalls mit den reinen Abnutzungserscheinungen der Gelenke (Arthrose) verwechselt werden. Schließlich sprechen Patienten mit RA gerade in der Anfangsphase besonders gut auf die modernen und wirksamen Medikamente an, die korrigierend in das fehlgesteuerte Immunsystem eingreifen. Insofern kann eine frühzeitig einsetzende Therapie den Entzündungsprozess stoppen, noch bevor Gelenke schwer und irreversibel geschädigt werden“, erläutert Dr. Lunow.

 

Arthritis ist nicht gleich Gelenkverschleiß

Differentialdiagnostisch erster Schritt, um zwischen Gelenkverschleiß (Arthrose) und Gelenkentzündung (RA) unterscheiden zu können, ist die Erhebung der Krankheitsvorgeschichte des Patienten (Anamnese) mit Bestimmung der Art seiner Gelenkschmerzen.

 

„Bei den degenerativen, rheumatischen Erkrankungen sind die Schmerzen belastungsabhängig und klingen nach einer körperlichen Belastung wieder ab. Demgegenüber zeichnen sich die autoimmunbedingten rheumatischen Erkrankungen durch einen so genannten Ruheschmerz aus. Dieser tritt vor allem ohne Belastung, also in Ruhephasen wie zum Beispiel in der Nacht auf und nimmt dann gegen Morgen – oder auch nach längerem Bewegungsmangel – an Stärke zu“, so Dr. Lunow.

 

Umfangreiche Diagnostik & Therapie in der Praxisklinik Bornheim

Eine weitere, wichtige Säule der rheumatologischen Diagnostik stellen Laboruntersuchungen dar, durch die sich das Verteilungsmuster der Gelenkentzündung feststellen lässt. „Für die differentialdiagnostische Einordnung der Gelenkbeschwerden spielen vor allem Autoantikörpernachweise (z. B. Rheumafaktoren, antinukleäre Antikörper und Anti-CCP-Antikörper) eine große Rolle“, berichtet Dr. Lunow. „Zur Beurteilung der Krankheitsaktivität einer rheumatischen Erkrankung werden zudem bestimmte Entzündungsparameter (wie CRP, BSG oder Komplementfaktoren) bestimmt. All dies führen wir in unserer Praxis im Rahmen einer Rheuma-Frühdiagnostik durch."

 

Zusätzlich bietet die Praxisklinik ihren Rheuma-Patienten neben der klassischen Schulmedizin verschiedene naturheilkundliche Behandlungsoptionen an. "So tragen verschiedene Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin wie Akupunktur, Homöopathie und andere Naturheilverfahren wie z. B. Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie zur Linderung der Gelenkbeschwerden und zur allgemeinen Regeneration der Rheuma-Patienten bei. Wir beraten Sie in unserer Praxisklinik gern dazu“, empfiehlt Dr. Lunow.

Bildquelle: www.rheumatologen-im-netz.de

 

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